Interdisziplinäres Brustzentrum

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Komen Deutschland will Mut machen und Hoffnung geben

Neuauflage der "Pink-Infotasche" ein Bestseller:
Der besondere Ratgeber für an Brustkrebs erkrankte Frauen und Männer

Wäre die „Pink-Infotasche“ ein Buch, könnte man sagen, sie sei ein Bestseller. Der Beutel mit den vielen Informationen zum Brustkrebs wird Anfang September zum fünften Mal in einer Auflage von 16.000 Exemplaren verschickt. Damit werden rund ein Viertel aller jährlich neu in Deutschland an Brustkrebs erkrankten Frauen erreicht. 183 Brustzentren aus dem ganzen Bundesgebiet haben die „Pink-Infotasche“ geordert, und Kooperationspartner DHL Paket versendet das Material gratis. „Wir wollen damit die erkrankten Frauen und Männer aufklären und ihnen Hoffnung geben“, sagt Professor Dr. Ute-Susann Albert, die Vorstandsvorsitzende von „Susan G. Komen Deutschland e.V. – Verein für die Heilung von Brustkrebs“, der 2007 dieses Projekt ins Leben gerufen hat. „Mit 60.000 Neuer-krankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Wir betrachten es als eine wichtige Aufgabe, Patientinnen mit qualifiziertem Informationsmaterial zu versorgen, damit sie ihren Genesungsprozess aktiv unterstützen können. Es gilt Handelnde zu bleiben im Behandlungsprozess. Die Komen Pink-Infotasche hilft auf dem Weg zu mehr Patientinnenkompetenz.“

Die Tasche enthält in diesem Jahr die Broschüre „Brustkrebs – Die Ersterkrankung und DCIS“, herausgegeben vom Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., den Patientenratgeber der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. mit den aktuellen Behandlungsempfehlungen bei Brustkrebs, die Komen-Broschüre „Ich habe Brustkrebs – was nun?“, einige Leseproben, ein Brustkrebsmagazin und mehrere Flyer, unter anderem von der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Für Niedersachsen hat die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken die Kosten der „Pink-Infotasche“ übernommen, für Sachsen und Rheinland-Pfalz die zuständigen Gesundheits-ministerien. „Diese Unterstützung beweist, wie wertvoll die Pink-Infotasche ist und wie wichtig es ist, dass der Bedarf an Information und Beratung gestillt wird“, sagt Professor Dr. Ute-Susann Albert. „Unentgeltlich und ehrenamtlich steckt in dieser Mutmachtasche viel Engagement, um Kraft im Umgang mit der Diagnose Brustkrebs zu geben.“

2009 wurde die „Pink-Infotasche“ übrigens von der Bundesregierung als einer von 365 Orten im „Land der Ideen“ ausgezeichnet.


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Die erste "Pink-Infotasche" haben Prof. Dr. med. Volker Möbus, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und sein Assistenzarzt Dr. med. Thomas Hoffmann Brustkrebspatientin Gerta Schwalbach aus Hofheim überreicht. 

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