Endokrine Chirurgie

Entzündungen der Schilddrüse

Etwas seltener sind Entzündungen der Schilddrüse. Meistens handelt es sich dabei um Autoimmunerkrankungen, bei denen der Organismus die Schilddrüse im Sinne einer Entzündung angreift. Dabei kann es auch zu einer Funktionsstörung der Schilddrüse kommen. Oft liegt zu Beginn eine hyperthyreote Stoffwechsellage (Überfunktion) vor. Später, wenn sich die Schilddrüsenzellen durch die dauerhafte Entzündung so verändert haben, dass sie keine Hormone mehr produzieren können, entsteht eine Hypothyreose (Unterfunktion).

Entzündliche Veränderungen der Schilddrüse können meistens konservativ, also ohne Operation, behandelt werden. Bei sehr ausgeprägten Erkrankungen oder wenn eine medikamentöse Therapie keinen Erfolg hat, kann eine Operation notwendig werden.

Die häufigsten Formen der chronischen Schilddrüsenentzündungen sind die Hashimoto-Thyreoiditis und der Morbus Basedow, der mit einem charakteristischen Hervortreten der Augäpfel (Exophtalmus) einhergehen kann.

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