Die verschleißbedingten Veränderungen an den großen Körpergelenken nehmen altersbedingt kontinuierlich zu. Zur Verbesserung der dadurch bedingten Beeinträchtigung der Lebensqualität werden allein in Deutschland jährlich ca. 200 000 künstliche Hüftgelenke und etwa 170 000 künstliche Kniegelenke im Jahr operativ implantiert.
Die optimale Versorgung für jeden individuellen Patienten ist zweifelsfrei der Hauptschwerpunkt der Klinik. Mit der geschaffenen schmerzfreien Beweglichkeit wird die Grundlage eines aktiven Lebens in Beruf und Freizeit dauerhaft ermöglicht.
Im Klinikum Frankfurt Höchst wird bei der Auswahl der Implantate auf höchste Qualität und Produktsicherheit geachtet. Gleichzeitig soll für jeden Patienten das individuell passendste Kunstgelenk Verwendung finden.
Durch eine kontinuierliche Anpassung der Prothesentypen an deren wissenschaftliche Bewährung können wir so für jeden Patienten das „Maßprodukt“ anbieten.
Selbst bei großen anatomischen Besonderheiten kann durch 3-D gestützte digitale Bildgebung durch Zusammenarbeit mit den Herstellern eine optimale Passform ezielt werden.
Im Bereich der Hüftprothetik stehen acht Produktfamilien aller Größen mit zahlreichen, weiteren Spezifikationen zur Verfügung, die nach individueller Planung zum Einsatz kommen.
Bei künstlichen Kniegelenken bestehen jahrzehntelange Erfahrungen mit den Produkten von vier verschiedenen Herstellern, die allen Körpergrößen und anatomischen Besonderheiten unserer Patienten gerecht werden. Dabei ist auch an die möglichen, wenn auch seltenen allergischen Reaktionen auf metallische Implantate gedacht.
Das Klinikum Frankfurt Höchst unterstützt die Qualitätsoffensive "Deutsches Endoprothesenregister"
Große Krankenkassen haben gemeinsam mit den Herstellern das Deutsche Endoprothesenregister gestartet. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist dabei, weil es Qualitätssicherung im Sinne der Patienten zum Ziel hat. Pro Jahr werden im Klinikum Frankfurt Höchst über 400 Hüftgelenks- und 300 Kniegelenksprothesen operativ implantiert.
