21.12.2016, Frankfurt am Main

Endoprothesenzentrum erfüllt erneut höchste Qualitätsansprüche

Gelenke machen Menschen zu wahren Bewegungskünstlern. Wie wertvoll ein reibungsloses Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern ist, wissen viele jedoch erst zu schätzen, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Werden die Schmerzen zu stark, kann den Betroffenen teilweise nur noch durch Gelenkersatz (Endoprothetik) geholfen werden. Bereits Anfang 2015 wurde das Klinikum Frankfurt Höchst als eine von nur drei Kliniken der Region als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, unter Leitung von Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Orthopädie, zertifiziert. Dass das Klinikum über die größte Expertise im Bereich der Endoprothetik verfügt, bestätigte nun auch noch einmal das erfolgreiche Überwachungsaudit durch die Zertifizierungsgesellschaft EndoCert – dem weltweit ersten Zertifizierungssystem in der Endoprothetik.

Auf dem Gebiet der künstlichen Gelenke haben Professor Daecke und sein Team jahrelange Erfahrung. „Die erfolgreich durchlaufene Auditierung bestätigt die hervorragende Qualität der Orthopädie an unserem Klinikum. In der Orthopädie wenden wir modernste operative Verfahren an, die durch ein besonders erfahrenes und routiniertes Ärzteteam auf höchstem Niveau durchgeführt werden. Eine fortschrittliche differenzierte endoprothetische Versorgung auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist für uns genau so selbstverständlich wie die routinierte Anwendung von gewebeschonenden (minimal invasiven) OP-Techniken um unseren Patienten eine schnelle und problemlose Rehabilitation zu ermöglichen“, so Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke. Zur kontinuierlichen Qualitätssicherung gehört die Klinik dem Deutschen Endoprothesenregister (EPRD) an (Pilotklinik).

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bietet das gesamte Spektrum der modernen konservativen und operativen Therapie von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates an. Hierbei stellen die gelenkerhaltenden und, falls notwendig, gelenkersetzenden Operationen (künstlicher Gelenkersatz) einen traditionellen Schwerpunkt der Abteilung dar. Die an die jeweils individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasste Primärimplantation oder Wechseloperation eines künstlichen Gelenkes an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter oder Hand ist ein zentraler Bereich unserer Klinik. Weitere Schwerpunkte der Klinik bestehen in der Tumororthopädie, der Schulterchirurgie, der Hand- und Fußchirurgie, Rheumaorthopädie sowie in der Kinderorthopädie, die in der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik vertreten ist. Pro Jahr werden 1.800 Patientinnen und Patienten orthopädisch versorgt, mehr als 700 Gelenkprothesen (über 400 Hüft- und 300 Kniegelenksprothesen) werden implantiert.

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich über 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein Ersatzneubau wird bis 2019 errichtet. 


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