03.01.2017, Frankfurt am Main

Erneut gestiegene Geburtenzahlen: 2445 Kinder allein 2016

Die Geburtenzahlen am Klinikum Frankfurt Höchst sind im Jahr 2016 erneut gestiegen. Bei insgesamt 2355 Geburten, darunter 87 Mehrlingsgeburten (84 Zwillingspärchen, 3 Drillingsgeburten), kamen im vergangenen Jahr 2445 Kinder zur Welt. Viele in zweiter und dritter Generation. Das sind rund elf Prozent mehr als Im Vorjahr.

Allein am ersten Tag des Jahres 2017 erblickten hier wieder acht Kinder das Licht der Welt. Schon in der Neujahrsnacht ging es Schlag auf Schlag. So kam um 00:32 Uhr das erste Kind des Jahres 2017 am Klinikum Frankfurt Höchst zur Welt. Die kleine Melis wog bei ihrer Geburt 2810 Gramm und war 48 cm groß. Ihre Eltern wohnen in Frankfurt-Nied. Bereits kurz darauf folgte um 1:02 Uhr Jakub mit 3930 g und einer Größe von 57 cm als zweite Geburt in der Neujahrsnacht. Seine Eltern leben ebenso wie die von Melis in Frankfurt-Nied.

 

Als einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet hat das Klinikum Frankfurt Höchst ein Elternzentrum etabliert. Das Zentrum ermöglicht werdenden und frischgebackenen Eltern medizinische Spitzenversorgung sowie Komfort und eine professionelle Beratung unter einem Dach. Damit reagiert das Klinikum noch mehr auf die besonderen Bedürfnisse von Schwangeren und frisch gebackenen Eltern.

 

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Prof. Dr. med. Volker Möbus bietet das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer/innen zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter bei Bedarf bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert, in der insbesondere Neugeborene mit Anpassungsstörungen nach der Geburt überwacht werden können.

Das Elternzentrum bietet ein erweitertes Angebot vor, während und nach der Geburt. Neben Still-, Akupunktur- und Hebammensprechstunden gibt es auch eine Nachsorgesprechstunde. Mütter die im Klinikum entbunden haben, bekommen in dieser Sprechstunde bei Bedarf die Möglichkeit einer Nachbetreuung. Ob Pränataldiagnostik, Kreißsaal oder die Schwangerenambulanz – für alle Bereiche gibt es einen eigenen Ansprechpartner. Koordiniert werden sie von Antje Wiesner. Außerdem haben junge Mütter immer freitags die Möglichkeit, die psychosoziale Beratung zu besuchen oder sich an die Babylotsinnen zu wenden. So soll nicht nur die einwandfreie medizinische Versorgung gewährleistet sein, sondern auch die menschliche Versorgung perfekt gemacht werden.

 

Als Perinatalzentrum Level I bietet das Klinikum Frankfurt Höchst die Sicherheit der höchsten Versorgungsstufe für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungswanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossenwand oder Pezzi-Bälle helfen, die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativmedizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit ohne Verzögerung möglich.

 

Umfangreiches Serviceangebot für werdende und frischgebackene Eltern
Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt die Klinik gut gebettet. Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack als Startpaket mit nach Hause. Der spezielle Babyschlafsack ist nicht nur praktisch, er dient u.a. auch als Überhitzungsschutz der Neugeborenen und hilft, dem plötzlichen Säuglingstod vorzubeugen. Das Elternschulprogramm bietet viele wichtige Kurse für die Zeit vor und nach der Geburt. Dazu gehören z.B. - Wassergymnastik für Schwangere - Kunsttherapie für  

   Risikoschwangere - Geburtsvorbereitende Akupunktur
- Geburtsvorbereitende Kurse
- Kreißsaalführungen
- Diabetessprechstunden
- Tragetuchschule - Rückbildungsgymnastik
- Säuglingsschwimmen

Ein Informationsabend für werdende Eltern findet jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 19 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Hier erfahren werdende Eltern nicht nur mehr über die Angebote der Klinik, sondern es werden auch Fragen zur Entbindung beantwortet inkl. Kreißsaalführung.

 

Angebote des Elternzentrums in einer App
Dokumentieren, planen, nachschlagen und das ohne lange Suche. Mit der übersichtlichen Navigation der neuen App des Elternzentrums „mein Baby“ finden werdende Eltern auf den ersten Blick, was sie brauchen. Ohne ausführliches Recherchieren im Internet oder Wälzen von Broschüren haben sie mit der App alles rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach auf dem Smartphone – den eigenen Bedürfnissen entsprechend. Die App ist kostenlos und kompatibel mit allen iOS- sowie Android-Geräten und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden bzw. über die Internetseite des Klinikums www.KlinikumFrankfurt.de (Entbinden im Klinikum).


Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich über 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein Ersatzneubau wird bis 2019 errichtet.

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