10.02.2017, Frankfurt am Main

Schwaches Herz: Kardiologen laden zum Patienten-Forum am 21. Februar

Ein vermehrtes Atmen unter körperlicher Belastung erscheint normal, damit die Muskulatur, aber auch der Herzmuskel mit genügend Sauerstoff versorgt werden. Geschieht dies jedoch bereits bei geringer Belastung, wie etwa beim Spazierengehen oder nach einigen Stufen Treppensteigen, könnte dies auch auf eine unerkannte Herzschwäche hindeuten – ein zunehmend häufigeres Krankheitsbild. Unter dem Titel „Schwaches Herz – Hilfe aus Höchst“ lädt die Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Ulrich Hink, Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 21. Februar 2017, zum nächsten Patienten-Forum aus der Veranstaltungsreihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen – Ärzte antworten“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums Frankfurt Höchst. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.   

Erkrankungen des Herzens gehören zu den häufigsten Ursachen einer gesteigerten Atmung. Die Deutsche Herzstiftung schätzt, dass allein in Deutschland über zwei Millionen Menschen an einer unerkannten Herzschwäche leiden. In vielen Fällen lässt sich die Herzschwäche (auch Herzinsuffizienz genannt) jedoch gut behandeln. „Während früher bei einer Herzschwäche Schonung empfohlen wurde, weiß man heute, dass Sport die Leistungsfähigkeit bei einer Herzschwäche je nach Trainingsumfang sogar verbessern kann und zudem die Sterblichkeit verringert“, so Professor Hink. 

Welche allgemeinen Maßnahmen bei einer Herzschwäche zu beachten sind, was Katheter dabei verbessern können und welche Möglichkeiten der Herzrhythmus-Behandlung im Grenzbereich beim schwachen Herzen bestehen, darüber informieren Dr. med. Thomas Massa, Leiter der Elektrophysiologie am Klinikum Frankfurt Höchst, sowie die beiden Oberärzte der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie), Dr. med. Alexander Jabs und Christoph Pohlmann. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten des Forums den Gästen noch Rede und Antwort.

Über die Klinik für Innere Medizin 1 

Die Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) bietet das gesamte Spektrum moderner Untersuchungsverfahren und Behandlungsmethoden für Herz- und Gefäßerkrankungen an. Hier stehen interventionelle, intensivmedizinische, medikamentöse, aber auch innovative Therapiekonzepte zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung, der Herzinsuffizienz, verschiedenster Herzrhythmusstörungen, angeborener und erworbener Herzfehler, Gefäßerkrankungen und weiterer Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vordergrund. Besonders hervorzuheben sind die Akut-Interventionen bei Patienten mit Herzinfarkt, die Katheter-Verfahren bei Herzrhythmusstörungen sowie die interventionelle Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen, wie z.B. Herzklappenfehlern. Dabei werden  modernste und besonders schonende medizinische Verfahren angewendet, insbesondere aus dem Bereich der minimalinvasiven Diagnostik und Therapie. Hinzu kommen Notfallstrukturen wie die zertifizierte Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit). 

Über das Klinikum

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein Ersatzneubau wird bis 2019 errichtet. 


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