Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie
    Ambulanzen und Sprechstunden

    Allgemeine kinderorthopädische Ambulanz

    Kassen- und Privatärztliche Kinderorthopädische Sprechstunde
    montags: 8:00 - 12:00 Uhr Kinder von 4 - 16 Jahre
    freitags: 8:00 - 12:00 Uhr Kinder von 0 - 3 Jahre
    Termine nach Vereinbarung

    Sekretariat: Beatrice Lauretti
    Telefon: 069 3106-2904
    Telefax: 069 3106-3272

    „Montags sind unsere „großen“ Kinder dran“

    Traditionell ist die „Höchster“ Kinderorthopädie schon immer hauptsächlich mit Hüftgelenks – assoziierten Erkrankungen befasst. Sowohl angeborene Aufbaustörungen (Hüftdysplasie, Hüftluxation) als auch erworbene Veränderungen (Morbus Perthes, Hüftkopfgleiten) werden ausführlich besprochen, die operativen oder konservativen Behandlungsmöglichkeiten eingehend erläutert.

    Weitere Themen finden sich in der Beurteilung und Behandlung von

    • Angeborenen und erworbenen Achsfehlstellungen und Beinlängendifferenzen
    • Skelettdysplasien,
    • Wirbelsäulenverbiegungen (Skoliosen, Morbus Scheuermann)
    • Neuromuskuläre Erkrankungen
    • Alles ums kindliche Knie: Osteochondrosis dissecans, Scheibenmeniskus, Meniscusschäden, Kreuzbandverletzungen,  habituelle und posttraumatisch erworbene Patellaluxationen, Morbus Osgood Schlatter
    • Knochentumore und tumorähnliche Erkrankungen (z.B. Exostosen, Osteoid Osteom, Knochencysten)
    • Fußdeformitäten (v.a. Klumpfuß, Knickplattfüße etc.)
    • Gelenk- und Knochenvereiterungen
    • Schiefhals

    Knochen- und Gelenkverletzungen werden in enger Zusammenarbeit mit unseren Kinderchirurgen bzw. Traumatologen versorgt.

    „Der Freitag gehört unseren „Kleinen“

    Und wieder steht das Hüftgelenk im Mittelpunkt.

    Die Hüftdysplasie ist eine ernst zu nehmende angeborene Erkrankung des Hüftgelenkes, die unbehandelt weitreichende Folgen für das ganze Leben besitzt.

    Jegliche Aufbaustörung und abnorme Entwicklung gilt es in dieser Sprechstunde, so früh wie möglich, zu erfassen und adäquat zu behandeln. Die klinischen Untersuchungstechniken bilden einen wichtigen Bestandteil der Früherkennungsmaßnahmen im Säuglingsalter. Allerdings sind sie bei den leicht und nur mäßig gradig ausgeprägten Hüftdysplasien unzureichend. In Ergänzung steht uns seit 30 Jahren die Hüftsonografie nach Graf zur Verfügung, ein bildgebendes Verfahren, das

    • ab dem 1. Lebenstag einsetzbar,
    • nicht strahlenbelastend und
    • beliebig wiederholbar ist.

    Mit Hilfe der Sonografie kann die Hüftdysplasie nicht nur früh erkannt werden, im Falle der Behandlung stellt sie auch ein unverzichtbares Instrument zur Verlaufkontrolle und zur Überprüfung desTherapieerfolges dar.

    Weitere Untersuchungen befassen sich mit

    • Gangauffälligkeiten, Haltungsanomalien, Entwicklungsstörungen des heranwachsenden Menschen
    Das Bild zeigt einen kleinen Patienten bei der Ultraschallbehandlung

    Ultraschall kontrollierte und differenzierte Behandlung der Hüftdysplasie und -luxation

    Das Bild zeigt einen kleinen Patienten mit Hüftorthese

    Versorgung mit Hüftorthese zur Behandlung der Hüftdysplasie

    Die zweite Säule der „Freitagssprechstunde“ stellt die Diagnostik und Therapie der Klumpfußdeformität.dar. Mit Hilfe der Ponsetimethode wird eine schonende und effiziente Korrektur der Fußfehlstellung vorgenommen.

    Zur orthetischen Versorgung wurde eine eigene Klumpfußschiene entwickelt.

    Das Bild zeigt zwei Klumpfußschienen, die zur orthetischen Versorgung entwickelt wurden
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