Informationen für Patienten

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen werden Tage vor dem Eingriff vorbereitet. Dafür stellen Sie sich mit Einweisung Ihres behandelnden Arztes in der Ambulanz und ggf. der entsprechenden Sprechstunde vor.

Die OP-Vorbereitung beinhaltet:

  • eine fachärztliche chirurgische Untersuchung und Gespräch
  • Chirugische Aufklärung über den Eingriff
  • Vorstellung beim Narkosearzt
  • Vorbereitende Diagnostik (z.B. Laborwerte, Röntgenaufnahmen, EKG etc.)

Aufnahme:

Am Tag der OP kommen Sie bitte nüchtern zum vereinbarten Zeitpunkt in die Klinik. Uhrzeit, Station und welche Unterlagen Sie bitte mitbringen, haben Sie schon im Vorgespräch geklärt, ebenso wie lange Sie am Tage bzw. in der Nacht vorher Essen und Trinken können.

NÜCHTERN bedeutet:

  • NICHTS Essen, auch kein Kaugummi oder Bonbon!
  • NICHTS Trinken!
  • NICHT Rauchen!

Wir betonen dies deshalb so, weil es immer wieder vorkommt, dass vor der Aufnahme noch schnell eine Zigarette geraucht oder ein Kaugummi gekaut wurde. Die Narkose und damit der Eingriff kann nur durchgeführt werden, wenn Sie wirklich nüchtern sind.

Ausgenommen ist die morgendliche Tabletteneinnahme. Welche und wie Sie Ihre häuslichen Medikamente einnehmen sollten, besprechen Sie mit dem Narkosearzt.

Nach dem Eingriff:

Sie haben Narkose- und Schmerzmittel erhalten! Das bedeutet, dass Sie 24 h nicht am Strassenverkehr als aktiver Führer von Fahrzeugen, gleich welcher Art, teilnehmen dürfen. Aber auch als Fußgänger oder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sind Sie aktiver Strassenverkehrsteilnehmer und benötigen eine Begleitperson.

Wenn die postoperative Visite durch den Operateur vorbei ist, Sie mit dem Narkosearzt ein Nachgespräch hatten und Ihre Entlassungspapiere erhalten haben, muss Sie eine erwachsene Person abholen.

Zuhause:

Vermeiden Sie zunächst größere Anstrengungen; ruhen Sie sich aus, bleiben Sie über Nacht nicht allein. Alkohol und Rauchen sind grundsätzlich nach einem Eingriff ungünstig.

Medikamente:

Wann Sie gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin (ASS), Plavix (Clopidoprel) oder Marcumar wieder einnehmen dürfen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt. Manche - auch ambulante - Eingriffe erfordern einen längerdauernden Thromboseschutz. Ihr Arzt wird Sie diesbezüglich aufklären und informieren.

Entfernung des Hautnahtmaterials:

Wann welche Fäden wie gezogen werden müssen bzw. ob es sich um selbstauflösendes Hautnahtmaterial handelt, steht im Entlassungsbrief.

Und das Wichtigste:

Bei allen Problemen und Fragen, ungewöhnlichen Schmerzen oder Ähnlichem sind wir immer für Sie da! Rufen Sie einfach in der ZNA unter 069-3106-4600 an.

Einen guten Aufenthalt wünscht
Ihre Klinik für Chirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst!

 

© Klinikum Frankfurt HoechstImpressum. Haftungsausschluss.
Stadt Frankfurt am Main