Medizinische Schwerpunkte

Koloproktologisches Kompetenzzentrum

Die Proktologie behandelt die Enddarmerkrankungen wie Hämorrhoiden, Darmvorfälle, Abszesse und Fisteln, Krebserkrankungen, Inkontinenz und auch Hauterkrankungen. Zeichen dieser Erkrankungen können Symptome wie Schmerzen, Blutungen, Juckreiz, Nässen, Eitern oder Stuhlveränderungen sein. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist als koloproktologisches Kompetenzzentrum (DGAV/CACP) zertifiziert. Das koloproktologische Kompetenzzentrum behandelt alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Dick- und Enddarms, wie z.B. Darmkrebs, Abzesse, Analfisteln, Hämorrhoiden, aber auch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Zu den Untersuchungsmöglichkeiten stehen den beiden Proktologen der Klinik für Chirurgie neben der Austastung der transanale Ultraschall, Rektoskope und Proktoskope (Spiegel für Mastdarm und Enddarm) sowie die Koloskope der Chirurgischen Endoskopie zur Verfügung.

Doch schon die schlichte Inspektion (Betrachtung) kann Erkrankungen wie das allergische Kontaktekzem, die Psoriasis inversa oder einen Pilzbefall erkennen.
Hämorrhoiden können entsprechend ihrer Ausprägung mit Gummibandligaturen oder durch eine Operation nach Parks oder Longo behandelt werden.

Abszesse und Fisteln müssen zur Vermeidung eines Dauerschadens am Kontinenzorgan konsequent aufgeschnitten werden. Lässt sich die Fistel ohne Schaden der Schließmuskelfunktion nicht direkt ausschneiden (open-lay-Technik), so erfolgt nach der Vorbehandlung mit der Fadendrainge die analplastische Deckung mit Advancement-flap.

Auch beim Fistelbefall des Morbus Crohn ist die Fadendrainage hilfreich.

Die ansteckende Kondylomerkrankung (Feigwarzen) können laserchirurgisch behandelt werden. Hier ist auch die Partnerbehandlung wichtig.

Das Analkarzinom (Afterkrebs) hat durch die moderne Strahlen- und Chemotherapie heute eine sehr gute Prognose – meist auch ohne die Anlage eines künstlichen Ausganges. Hier ist die Operation deutlich in den Hintergrund getreten!

Zur Behandlung des Darmvorfalles (Rektumprolaps) wird durch den Bauch oder nur hinten am Vorfall operiert. Die zuverlässigste Methode erfolgt durch den Bauch (laparoskopische Resektionsrektopexie), doch alte Menschen profitieren oft von den schonenderen Verfahren wie Altemeyer oder STARR.

Das Inkontinenzleiden, das zu einer sozialen Isolation führen kann, wird in Kooperation mit dem Enddarmzentrum Mannheim mit modernen Methoden wie Biofeedback, Sakralnerv-Stimulation und künstlichem Sphinkterersatz behandelt.

Das Bild zeigt das Logo des koloproktokologischen Kompetenzzentrums. Das Logo dürfen nur zertifizierte Einrichtungen tragen wie etwa das Klinikum Frankfurt Höchst.
Die Anmeldung im Darmzentrum ist über die Mitarbeiterin Necla Gürcan möglich.

Anmeldung Darmzentrum
Necla Gürcan

Özlem Yalcinkaya, Anmeldung Darmzentrum, Klinikum Frankfurt Höchst

Anmeldung Darmzentrum
Özlem Yalcinkaya

Koloproktologische (Darm/Enddarm) Sprechstunde
Wail Saad
Hüseyin Aksoy
Andre Serebrennikov

nach Vereinbarung über das chirurgische Sekretariat
Necla Gürcan
Özlem Yalcinkaya
Montag und Mittwoch 
9 Uhr - 14 Uhr 

Stomasprechstunde
nach Vereinbarung über das chirurgische Sekretariat
Necla Gürcan
Özlem Yalcinkaya
Dienstag 14 Uhr - 15 Uhr 

Telefon: 069 3106-4611
Telefax: 069 3106-3484
E-Mail: necla.guercan@
KlinikumFrankfurt.de

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