Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

Perfusionszentrum

Seit  Januar 2010 gibt es an der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst die Möglichkeit, mit Hilfe von speziell dafür geschultem Personal und einer Herz-Lungen Maschine auch Patienten mit weiter fortgeschrittenem Tumorleiden zu helfen. Durch unser Perfusionszentrum sind wir in der Lage zwei moderne Operationsverfahren, die isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP) und die hypertherme intraperitoneale Chemoperfusion (HIPEC), anzubieten.

Beide Verfahren werden schon seit mehreren Jahren an verschiedenen großen Kliniken in ganz Deutschland angeboten, im Rhein-Main Gebiet allerdings nur am Klinikum Frankfurt Höchst. Durch den Einsatz einer Herz-Lungen Maschine kann ein sogenannter extrakorporaler Kreislauf generiert werden. Dadurch ist es möglich z.B. bei der isolierten Extremitätenperfusion eine Extremität vom restlichen Herz-Kreislaufsystem „abzuhängen“, um damit eine spezielle Therapie zu ermöglichen. In den beiden zurückliegenden Jahren konnte dieses Verfahren schon mehrmals sehr erfolgreich in unserer Klinik angewendet werden.

Die Indikationen für ein solches Verfahren sind vielfältig. Die isolierte Extremitätenperfusion wird z. B. bei ausgeprägten Sarkomen der Extremitäten oder bei fortgeschrittenen malignen Melanomen angewandt. Ziel dieses Verfahrens ist unter anderem auch einer Amputation der Gliedmaße vorzubeugen. Das zweite bei uns angewandte Perfusionsverfahren ist die hypertherme intraperitoneale Chemoperfusion. Sie wird bei einem ausgeprägten Befall des Bauchfells, der sogenannten Peritonealkarzinose angewendet. Mit Hilfe dieses Verfahrens lassen sich zwei Therapieprinzipien vereinen. Zum einen die Entfernung aller sichtbaren Tumorzellen des Bauchraums und zum anderen eine lokale Hochdosis-Chemotherapie die die nicht sichtbaren Tumorzellen zerstören soll.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Kollegen der Anästhesie, Radiologie, Nuklearmedizin und Inneren Medizin sind wir in der Lage eine optimale Versorgung unserer Patienten zu ermöglichen. 

Das Logo der GISG.

HIPEC-Sprechstunde
Dr. med. Florian Wenger

Donnerstag 12 Uhr - 16 Uhr 
nach Vereinbarung über das Patientenmanagement 

Telefon: 069 3106-2437
Telefax: 069 3106-2499
E-Mail: Patientenmanagement@
KlinikumFrankfurt.de

Logo der Patientenorganisation "Das Lebenshaus"

Patientenorganisation
"Das Lebenshaus"

Titelseite des "Mutmach-Buches" der Patientenorganisation Lebenshaus

Wer Mut zeigt, macht Mut!

Das "Mutmach-Buch" soll Betroffenen, Angehörigen und deren Freunden Mut machen und wurde von Patienten für Patienten geschrieben.

Schreiben auch Sie Ihre Mutmachgeschichte auf und machen anderen Patienten damit Mut!

© Klinikum Frankfurt HoechstImpressum. Datenschutz.