Informationen für Patienten

Narkoseablauf

Am Operationstag erhalten Sie meist ca. 45 Minuten vor Narkosebeginn von einer Pflegekraft der Krankenstation eine Tablette zur Beruhigung sowie eine weitere Tablette gegen eventuell aufkommende postoperative Schmerzen.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Zahnprothese und Ihre Brille im Zimmer (!) zurücklassen. Wertsachen wie Schmuck, Geld usw. können Sie von dem Personal der Station einschließen lassen. Bitte achten Sie darauf, dass Schminke und Nagellack aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen.
Vor den Operationssälen befindet sich ein Vorbereitungsraum.

In einem solchen Vorbereitungsraum werden Sie von der Narkoseschwester/dem Narkosepfleger für die Narkose vorbereitet. Sie/er wird bei Ihnen den Blutdruck messen und eine EKG-Ableitung zur Herzüberwachung anbringen. Außerdem muss am Handrücken oder Unterarm eine Kanüle angelegt werden, an die eine Tropfinfusion angeschlossen wird. Über diese Kanüle werden später auch das Schlafmittel und die weiteren Narkosemittel gespritzt. Nachdem Ihnen das Schlafmittel injiziert wurde, tritt nach ca. 30 Sekunden die Wirkung ein und Sie schlafen ein.

Sollten nun - abhängig von vorbestehenden Grundleiden - weitere Maßnahmen erforderlich sein, wie z.B. die Platzierung eines zentralvenösen Katheters oder die Anlage eines Blasenkatheters, so werden diese meist nach Narkoseeinleitung durchgeführt, d.h. Sie bekommen davon nichts mit. Welche genauen Prozeduren bei Ihnen vorgesehen sind wird der Narkosearzt bei der Prämedikationsvisite detailliert mit Ihnen besprechen.

Falls Sie eine Teilnarkose (z.B. Spinalanästhesie oder Plexusanästhesie) erhalten, können Sie, nachdem diese von der Narkoseärztin bzw. dem Narkosearzt angelegt wurde, je nach Wunsch wach bleiben, ein leichtes Schlafmedikament bekommen oder eventuell einen Kassettenrekorder mit Kopfhörer erhalten und entspannende Musik hören.

Ihre Anästhesistin/Ihr Anästhesist ist während der gesamten Narkose anwesend und überwacht z.B. Ihren Kreislauf, Ihr EKG, Ihre Atemfunktion sowie weitere Geräte, die Ihre Körperfunktionen kontrollieren. 

Das Bild zeigt die Narkotisierung eines Patienten im OP.
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