Medizinische Schwerpunkte

Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration

Die Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Stelle des schärfsten Sehens, der Makula. Es handelt sich um eine der häufigsten Ursachen für den Verlust der zentralen Sehschärfe im höheren Lebensalter.

Die Makuladegeneration beginnt meist schleichend und zunächst nur auf einem Auge. Die Betroffenen klagen zunächst über Verschwommen- und Verzerrtsehen. Bei Erkrankung beider Augen ist dann ein Lesen nicht mehr und Fernsehen nur noch eingeschränkt möglich, und Gesichter können nicht mehr erkannt werden. Zur Diagnostik der Makuladegeneration gehören verschiedene Sehtests, die Untersuchung der Netzhaut bei weitgestellter Pupille ggf. eine Angiographie mit einem Farbstoff oder eine optische Schichtaufnahme der Netzhaut (OCT).

Sollten die Tests ergeben, dass sich unter und in der Netzhaut im Makulabereich Flüssigkeit befindet, die aus einem Blutschwämmchen unter der Netzhaut austritt, handelt es sich um die feuchte Form der Makuladegeneration.

Werden lediglich Ablagerungen unter der Netzhaut oder eine Ausdünnung der Netzhautschichten festgestellt, handelt es sich um die trockene Form der Makuladegeneration. Diese verläuft sehr schleichend, eine Therapie gibt es nicht.

Mögliche Eingriffe bei feuchter Makuladegeneration:

  • Intravitreale Injektion von Lucentis®, Eylea®, Avastin®, ggf. auch Ozurdex®
  • Netzhautrotation (Makulatranslokation)
  • Photodynamische Therapie (PDT)
  • Argon-Laserbehandlung

Die Injektion von Medikamenten in den Glaskörper (intravitreal) und die Laserverfahren kommen auch in Frage, wenn sich ähnliche Blutschwämmchen wie bei der Makuladegeneration auf der Grundlage einer anderen Netzhauterkrankung bilden.

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  • Behandlung der Makuladegeneration.
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