Die erste gemeinsame Zeit

Ein Neugeborenes braucht Wärme und Geborgenheit. Diese entsteht durch die Nähe zur Mutter beziehungsweise zu den Eltern. Wir achten daher darauf, dass sich die Mutter-Kind-Bindung/Eltern-Kind-Beziehung, auch Bonding genannt, möglichst ungestört entwickeln kann. Dies beginnt bereits im Kreißsaal beziehungsweise während der OP. Um das Bonding zu vertiefen und zu beschleunigen, legen wir Ihnen auf Wunsch Ihr Kind auf die Brust. So hört es Ihren vertrauten Herzschlag und Sie können über den Hautkontakt eine enge Beziehung zu Ihrem Baby vom ersten Moment an aufbauen.  

So richtig lernen Sie sich auf der Wochenbettstation kennen. Unser Konzept sieht ein 24-Stunden-Rooming-in vor: Das heißt, Ihr Neugeborenes ist bei Ihnen im Zimmer (Ein- oder Zweibettzimmer) untergebracht und Sie übernehmen von Anfang an die Versorgung Ihres Babys. Die Kinderkrankenpfleger:innen unterstützen Sie selbstverständlich beim Wickeln, Baden, Stillen und versuchen über sämtliche anfängliche Unsicherheiten hinwegzuhelfen. Denn gerade bei dem ersten Kind ist alles noch neu und ungewohnt. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind. Das ist vollkommen normal. Wir helfen gerne weiter.

Familienzimmer

Sollten Sie die ersten Tage als Familie verbringen wollen, stehen auf unserer Wochenbettstation sechs Familienzimmer zur Verfügung, die eher Hotel- denn Krankenhausatmosphäre verbreiten. Diese können je nach Verfügbarkeit und gegen Zuzahlung von der Familie genutzt werden. Neben einer erstklassigen medizinischen und pflegerischen Betreuung bieten wir frischgebackenen Eltern hier viel zusätzlichen Komfort und Service an. Eine Übersicht über alle Komfortelemente finden Sie hier

Sollten die Familienzimmer besetzt sein, bemühen wir uns, eine Unterbringungsmöglichkeit für den/die Partner:in zu ermöglichen, wenn Sie das wünschen.

Ärztliche Versorgung

Bereits direkt nach der Geburt wird Ihr Kind kinderärztlich untersucht. Circa 72 Stunden später führt einer unserer Kinderärzt:innen die zweite Vorsorgeuntersuchung durch. Alle Kinder werden einem Hörscreening sowie dem obligaten Stoffwechseltest (Guthrie-Test) zugeführt. Wenn Sie wünschen, wird das sogenannte Hüft- und Nierenscreening angeboten.

Zudem sind unsere Ärzt:innen selbstverständlich auch für die frisch gebackenen Mütter da und führen eine tägliche Visite durch.

Stillberatung

Ob eine Mutter stillen möchte oder nicht, diese Entscheidung trifft sie letztendlich selbst. Sollten Sie sich dafür entscheiden, dann steht Ihnen während Ihrer Zeit auf unserer Wochenbettstation täglich stets mindestens eine Stillberaterin zur Seite. Sie gibt Ihnen wertvolle Tipps und beantwortet Ihre Fragen. Denn auch beim Stillen gilt, es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.

Hebammenvisite

Nach der Geburt bietet das Elternzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst zusätzlich zu der üblichen Visite durch Ärzte/Ärztinnen und Pflegekräfte eine Hebammenvisite an. Dreimal wöchentlich geht eine Hebamme auf die Wochenbettstationen und schaut nach den frischgebackenen Müttern und ihren Babys.

Für diejenigen Frauen, die im Klinikum entbunden haben und keine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause finden konnten, findet jeden Freitagnachmittag von 13:00 bis 16:00 Uhr – nach telefonischer Voranmeldung – eine Nachsorgesprechstunde statt.