Besondere medizinische Behandlungsverfahren

MitraClip-Implantation

Das Foto zeigt die Vorbereitung des MitraClips im OP sowie Aufnahmen des Herzens.

Viele Menschen in Deutschland leiden an Herzklappenfehlern. Einer der häufigsten Herzklappenfehler ist die Mitralklappeninsuffizienz, bei der die Mitralklappe des Herzens undicht ist.

Betroffene Patienten leiden unter Atemnot und Leistungsschwäche. Die Lebensqualität nimmt oft rapide ab. Leichte Formen der Mitralklappeninsuffizienz werden bei Ultraschalluntersuchungen des Herzens recht häufig entdeckt und sind in der Regel harmlos. Bei schweren Formen stellte bis vor wenigen Jahren die operative Behandlung mit der Eröffnung des Brustkorbes und unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine die einzige Behandlungsmöglichkeit dar.

Für bestimmte Patienten gibt es die Möglichkeit eines nicht-operativen, interventionellen Verfahrens zur Herzklappenbehandlung – das Mitralklappenclipping.

Schematische Darstellung einer Mitralklappen-Implantation

Schematische Darstellung einer Mitralklappen-Implantation.

Mit dieser Katheterbehandlung, die über die Leiste erfolgt, kann ein Klappenundichtigkeit der Mitralklappe behandelt werden. Dabei werden die beiden Segel der Herzklappe miteinander durch eine Metallklammer (Clip) fixiert und somit die regelrechte Dichtigkeit der Herzklappe wieder hergestellt. Das präzise Einsetzen des Clips erfolgt am schlagenden Herzen im Herzkatheterlabor unter Ultraschall- und Röntgenkontrolle. In der Regel ist hierfür nur ein kurzer stationärer Aufenthalt von Nöten, so dass die Patienten nach wenigen Tagen wieder entlassen werden können.

Ansprechpartner:

Dr. med. Bassam Al-Najjar
Oberarzt Herzkatheterlabor

Telefon: 069 3106-2747
E-Mail: jennifer.rebel@
KlinikumFrankfurt.de
 

Abbildung eines MitraClip

Abbildung eines MitraClip©

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