Medizinische Schwerpunkte

Kinderschutzgruppe

Kinderschutzgruppe des Klinikums Frankfurt Höchst

In enger Kooperation zwischen Pädiatrie, Kinder- und Jugendgynäkologie, Kinderchirurgie, Sozialpädiatrisches Zentrum und Sozialdienst steht die Kinderschutzgruppe (KSG) des Klinikums Frankfurt Höchst bei Verdacht auf emotionale und körperliche Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung sowie sexueller Gewalt an Kindern rund um die Uhr zur Verfügung.

Die Kinderschutzgruppe am Klinikum Frankfurt Höchst besteht seit 2008 und wurde im Jahr 2018 von der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) akkreditiert. 

Wir sind Mitglied in der Fachgruppe Kinderschutz Frankfurt am Main als Untergruppe der AG „Rechte der Kinder“, einer AG nach § 78 KJHG, die als professionelles interdisziplinäres Forum zum Ziel hat, geplante Maßnahmen im Kinderschutz zu koordinieren und zu verbessern. Zudem sind wir regelmäßig vertreten im „Qualitätszirkel Kinderschutz der Kinderärzte Rhein-Main“. Im Qualitätszirkel arbeiten seit 2012 niedergelassene Kinderärzte mit Vertretern verschiedener Kliniken (Kinderklinik, SPZ, Kinderchirurgie, Gynäkologie) an einem einheitlichen, strukturierten und auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmten Konzept zum Vorgehen in Kinderschutzfällen.

Die Kinderschutzgruppe ist eine Anlaufstelle für Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung und dient relevanten Institutionen wie zum Beispiel Jugendämtern, Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Justiz und Polizei als Ansprechpartner.

Zu den Aufgaben der Kinderschutzgruppe zählen die interdisziplinäre Behandlung von in diesem Rahmen verursachten Verletzungen und Erkrankungen mit standardisierter Befunddokumentation sowie die Zusammenarbeit mit den am Kindeswohl beteiligten Institutionen.

Seit Februar 2020 wird die Kinderschutzgruppe koordinativ unterstützt durch das Gesundheitsamt in Form von zwei Vollzeitstellen, einer Psychologin und einer Sozialpädagogin die gemeinsam das Team Kinderschutz bilden. Das Team Kinderschutz übernimmt folgende Aufgaben:

  • Ansprechpartner für interne und externe Anfragen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  • Vernetzung zu regionalen Hilfs- und Beratungsangeboten
  • Förderung der Zusammenarbeit zum Gesundheitsamt Frankfurt
  • Organisation interner Fortbildungen zum Thema Kinderschutz in der Medizin für das medizinische Personal am Klinikum Frankfurt Höchst
  • systematische und strukturierte Erfassung von Kindeswohlgefährdungsfällen am Klinikum Frankfurt Höchst

Wer kann sich an uns wenden? 

  • Alle Ärzte und Krankenhäuser
  • Jugendämter und Opferschutzeinrichtungen
  • Strafverfolgungsbehörden
  • Bei akuter Gefährdung: Jeder (z.B. besorgte Eltern, Verwandte, Lehrer, Erzieher)

Jede und jeder, die/der Fragen zu diesen Themen hat (konkrete Fälle oder allgemeine Fragen), kann diese namentlich per E-Mail an die KSG stellen. Bei hochakuten Fällen stehen wir natürlich auch weiterhin telefonisch (ggf. auch anonym) zur Verfügung.

Informationen und Beratung erhalten Sie außerdem über das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 – 20 10 111.

Kontakt

Rund um die Uhr
Notfallambulanz

Telefon: 069 3106-2375
Telefax: 069 3106-3689

E-Mail

Selina Hirsch, Psychologin der Kinderschutzgruppe, Klinikum Frankfurt Höchst

Koordination
Kinderschutzgruppe


Selina Hirsch,
M.Sc. Psychologie
Telefon: 069 3106-3346
Telefax: 069 3106-3345
E-Mail: kinderschutzgruppe@
KlinikumFrankfurt.de

Zertifizierungslogo Kinderschutz der DGKiM

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