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Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Kinder bis acht Jahre zählen zur Hochrisikogruppe bei thermischen Verletzungen, vor allem heiße Flüssigkeiten, wie Kaffee oder Tee werden oft unterschätzt. Um das Bewusstsein der Bevölkerung auf die schweren Folgen einer Brandverletzung im Kindesalter hinzuweisen und so Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen, ruft der Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder“ am Montag, 7. Dezember 2020, unter dem Motto „Vorsicht, heiß!“ zum diesjährigen „Tag des brandverletzten Kindes“ auf.

Besonders häufig wird die Küche zum Unfallort, aber auch das Badezimmer, Heizkörper oder Lampen birgen Gefahrenquellen. Ungesicherte Herdplatten oder heiße Flüssigkeiten werden ebenso oft unterschätzt, wie Wärmflaschen oder die Badewassertemperatur. Je nach Höhe der Temperatur und Dauer der Einwirkung können sie die empfindliche Kinderhaut unterschiedlich stark schädigen und zu teils schweren Verletzungen führen, die die Kinder ihr ganzes Leben begleiten.

Über den „Tag des brandverletzten Kindes“
Initiator und Ausrichter des bundesweiten Aktionstages der jährlich am 7. Dezember stattfindet, ist „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“. Der Verein berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, so dass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen. Mehr Informationen im Internet unter www.tag-des-brandverletzten-kindes.de 

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