Medizinische Schwerpunkte

Notfallversorgung

Die Neurochirurgische Notfallversorgung bezieht sich auf Verletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule.

Die meisten Patienten mit einem "Schädel-Hirn-Trauma" zeigen keine in der Bildgebung sichtbaren Veränderungen und müssen nur für kurze Zeit intensivmedizinisch überwacht werden.

Blutungen werden je nach ihrer Größe und Lage und nach dem Zustand des Patienten konservativ behandelt oder operativ entfernt. Blutungen können in verschiedenen Kompartimenten des Schädels bzw. Gehirns liegen und unterschiedlich alt sein. Frische Hämatome werden meist als akutes Subduralhämatom (SDH), als akutes Epiduralhämatom (EDH) oder als traumatische Subarachnoidalblutung (tSAB) gefunden. Ältere Hämatome werden erst nach Wochen entdeckt und liegen meistens subdural als chronisches Subduralhämatom (cSDH). Offene Verletzungen oder manche Schädelbrüche mit Verschiebung von Knochenstücken erfordern ebenfalls ein operatives Vorgehen.

Wirbelsäulenverletzungen werden im Wechsel mit der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie versorgt. Beide Abteilungen behandeln sowohl Verletzungen der Lenden, als auch der Hals- und Brustwirbelsäule. Je nach Ausmaß und Verletzungsmuster können stabilisierende Operationen von vorne (ventral) oder hinten (dorsal) oder in Kombination notwendig sein.

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