Klinik für Neurologie

Medizinische Schwerpunkte und Ausstattung

Ein Arzt im Einsatz der Klinik für Neurologie

Die Klinik für Neurologie beschäftigt sich mit allen in der Bevölkerung vorkommenden neurologischen Erkrankungen.

Zum Behandlungsspektrum der Klinik zählen vor allem Schlaganfälle und Rückenmarksinfarkte sowie Sinusthrombosen, entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Hirnhaut- und Hirnentzündungen sowie Polyradikulitis, Polyneuropathien und Motoneuronerkrankungen wie amyotrophe Lateralsklerose oder Myasthenia gravis sowie die Parkinsonschen Erkrankung und ihre Unterformen. Zudem beschäftigt sich die Klinik mit der Erkennung und Behandlung aller Formen von Demenz und Muskelerkrankungen. Bandscheiben- und Rückenmarkserkrankungen gehören ebenfalls zum Spektrum der Klinik. Auch Dystonien, die von uns mit Botulinumtoxin behandelt werden, sowie Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel gehören zum Behandlungsbereich. Die Klinik verfügt über 60 Betten und eine zertifizierte überregionale Stroke Unit, auf der die neuesten Behandlungsverfahren wie systemische Thrombolyse und intraarterielle Lyse-Behandlung bei Schlaganfällen durchgeführt werden.

Nicht selten sind neurologische Erkrankungen durch Stoffwechselstörungen, Gefäßerkrankungen, Systemerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Tumore, Infektionen oder Gifte und Suchterkrankungen verursacht, welche im Rahmen der neurologischen Erkrankungen diagnostiziert und therapiert werden. Daher arbeiten wir in enger Kooperation mit anderen Fachabteilungen zusammen.

Nachfolgend sind einige der wichtigsten neurologischen Erkrankungen, die in unseren klinischen Alltag bestimmen, aufgeführt: 

  • Durchblutungsstörungen von Gehirn und Rückenmark (Infarkte), einschließlich zerebraler Mikroangiopathie, Verengungen der Halsschlagadern (Carotis- und Vertebralisstenosen) und Hirnarterien
  • Hirn- und Rückenmarkblutungen (einschließlich Angiomblutungen) sowie
  • Subarachnoidalblutungen
  • Sinus- und Hirnvenenthrombosen
  • Anfallsleiden (Epilepsie)
  • Multiple Sklerose
  • Parkinsonsche Erkrankung
  • Restless-legs-Syndrom
  • Chorea Huntington
  • Multisystematrophien
  • Demenz (Morbus Alzheimer) und andere Demenzformen
  • Migräne und andere Kopfschmerzformen
  • Schwindel und paroxysmaler Lagerungsschwindel
  • Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Gehirnentzündungen (Enzephalitis)
  • Zerebrale Vaskulitis
  • Kollagenosen wie Lupus erythematodes, Panarthritis nodosa
  • Neuroborreliose
  • Polyradikulitis Guillain-Barré
  • Polyneuropathien
  • Hirn- und Rückenmarktumoren und –metastasen
  • Bandscheibenschäden
  • Motoneuronerkrankungen (wie z.B. die Amyotrophe Lateralsklerose)
  • Myasthenia gravis
  • Dystonien (unwillkürliche Bewegungsstörungen, Tics, Torticollis usw.)
  • Muskelerkrankungen
  • Paraneoplastische Erkrankungen wie Dermatomyositis
  • Erkrankungen aus dem Grenzgebiet von Neurologie und Psychosomatik
  • Schmerztherapie

Die Klinik für Neurologie steht in enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie), wo praktisch sämtliche Patienten mit Schlaganfällen hinsichtlich möglicher Herzerkrankungen untersucht werden, mit der Klinik für Innere Medizin 2 (Allgemeine Innere Medizin) im Falle von Magen-Darm-Erkrankungen, mit der Klinik für Innere Medizin 3 (Onkologie) und mit der Klinik für Altersmedizin (Geriatrie).

Im Bereich der operativen Rekonstruktion bei Fällen von Carotisstenosen arbeiten wir eng mit der Klinik für Chirurgie zusammen.

Weitere enge Kooperationen bestehen mit der Klinik für Psychiatrie, auf dem Grenzgebiet Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie, mit der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde bei Schwindel und mit der Klinik für Urologie in Fällen von neurogenen Blasenstörungen sowie mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bei Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen. Eine besonders enge Kooperation besteht mit der Klinik für Neurochirurgie.

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