Besondere medizinische Behandlungsverfahren

Stent-Behandlung der hirnversorgenden Gefäße

Das Gehirn wird durch die Carotis-Arterien sowie die Vertebral-Arterien mit Blut versorgt. Am häufigsten im Rahmen der Arteriosklerose kommt es zu einer Einengung dieser Blutgefäße, häufig am Abgang der inneren Halsschlagader (A. carotis interna, s. 1. Abb.), seltener am Abgang der Vertebral-Arterien oder in den Gefäßabschnitten an der Schädelbasis. Diese Einengungen können zufällig gefunden werden, können sich aber auch durch einen Schlaganfall äußern. Eine  Therapie hierfür ist die Wiederaufweitung der eingeengten Gefäßabschnitte mit Gefäßprothesen (Stent, s. 2. Abb.). Auch dies wird von der Leiste aus durchgeführt. Ein dünner Schlauch, auf dem eine Gefäßprothese aufgebracht ist, wird in den Bereich der Gefäßeinengung gebracht. Dies wird unter Röntgenstrahlung kontrolliert. Mit einem Ballon wird die Gefäßprothese aufgedehnt. Hierdurch wird die Einengung des Gefäßes beseitigt und das Gehirn wieder regelrecht mit Blut versorgt.

 

Hochgradige Enge der Halsschlagader vor und nach Stent-Behandlung.

Hochgradige Enge der Halsschlagader vor und nach Stent-Behandlung.

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