Sarkomzentrum Frankfurt am Main

Besondere medizinische Behandlungsverfahren

Bundesweit erkranken ca. 1.000 Patienten pro Jahr neu an einem Sarkom. Das Klinikum Frankfurt Höchst weist eine besondere Expertise in der Behandlung dieser seltenen Tumore auf.

Isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP):
Wenn ein bösartiger Tumor in den Armen oder den Beinen so groß ist, dass eine vollständige operative Entfernung fast unmöglich ist und nur eine Amputation eine Lösung sein könnte, kann die sogenannte isolierte hypertherme Extremitätenperfusion helfen. Die isolierte Extremitätenperfusion (ILP) als lokales, zytotoxisches Therapieverfahren kommt bei primär nicht resektablen Weichgewebsarkomen oder Melanomen der Extremitäten zur Anwendung. Ziel dieses Verfahrens ist es, durch eine Verkleinerung der Tumormasse die Resektion des Tumors in einem zweiten Eingriff zu ermöglichen und damit einer Amputation zu entgehen.

Laserresektion von Metastasen:
An Lunge und Leber werden Metastasen organschonend mit einem Laser entfernt.

Mikrowellenablation:
Zerstörung mittels Intervention in Herdbefall. Die Mikrowellentechnik arbeitet mit Hitze – dabei arbeitet die Mikrowellentechnik umgekehrt, also vom Inneren des Tumors nach außen.


Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie, Nuklearmedizin, Onkologie, Anästhesie und Pathologie sowie bestehender Kooperationen zu namhaften externen Behandlungspartnern bietet das Sarkomzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst seinen Patienten eine bestmögliche Versorung.

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