24.07.2020, Frankfurt am Main

Aventis Foundation unterstützt Notfallversorgung am Klinikum Frankfurt Höchst in Corona-Zeiten

Gerade in Corona-Zeiten unterstützt die Aventis Foundation die Notfallversorgung am Klinikum Frankfurt Höchst. Von der jüngsten Spende konnte der Förderkreis ein Gerät für das Atemwegsmanagement anschaffen, das insbesondere in Notfallsituationen nicht nur für mehr Sicherheit beim Patienten, sondern auch beim medizinischen Personal selbst sorgt.

„Die Intubation gehört aufgrund der Aerosolbildung, aber auch aufgrund des eingeschränkten Atemweges zu den Hochrisikoprozeduren für Personal und Patient gerade bei Covid-19“, unterstreicht Prof. Dr. med. Daniel Chappell, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie. Mit dem aus der Spende angeschafften Videolaryngoskop inkl. Kamera ist der Abstand des Untersuchenden zum Atemweg des Patienten größer als bei der konventionellen Methode. Ein um 30 Grad vergrößertes Blickfeld erleichtert die Notfall-Intubation zudem wesentlich. Aufgrund der Entwicklung batteriebetriebener Systeme ist auch eine mobile Anwendung möglich. „Für eine verbesserte Notfallversorgung im Schockraum und OP – insbesondere bei einem Massenanfall von verletzten Erwachsenen und Kindern – unterstützen wir aktuell die Anschaffung gerade dieser Geräte“, unterstreicht Uwe Serke, Vorsitzender des Förderkreises. Er dankte gemeinsam mit Prof. Dr. med. Daniel Chappell und Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, Joachim Schwind von der Aventis Foundation für diese erneute Unterstützung. Die Kosten für ein solches Gerät liegen bei etwa 5.000 EURO. 


Als zertifiziertes überregionales Traumazentrum und kindertraumatologisches Referenzzentrum ist das Klinikum eines der führenden rettungs- und notfallmedizinischen Zentren in Hessen. Dies betrifft auch die Schlaganfallversorgung mit der überregionalen Stroke Unit. Auf dem Klinikgelände und damit in unmittelbarer Nähe zum Flughafen und zur BAB 66 sind ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt, ein Intensivtransportwagen und ein Baby-Notarztwagen direkt stationiert. Seit 2017 kooperiert das Klinikum mit der Johanniter Luftrettung. 

Die Aventis Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie  wurde 1996 als Hoechst Foundation gegründet und später in Aventis Foundation umbenannt. 

Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.

Anfang 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. 

Mehr Informationen unter www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de 

 

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