11.12.2020, Frankfurt am Main

Mitarbeiter*innen schon vor Einzug eng mit Klinikneubau verbunden: Zeitkapsel für alle sichtbar im Foyer des Neubaus eingelegt

Stellvertretend für die Mitarbeiter*innen des Klinikums sowie die Gesellschafter legten Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus und des Klinikums Frankfurt Höchst, am Freitag eine kupferfarbene Zeitkapsel in den Boden im Foyer des Neubaus ein. Mit ihr ziehen bereits jetzt die Namen der über 2.000 Mitarbeiter*innen des Klinikums in das neue Gebäude ein, das Ende 2021 durch den Generalunternehmer übergeben werden soll. Die Kapsel war für die Grundsteinlegung Ende 2016 befüllt worden, u.a. mit den regionalen Zeitungen vom Tage sowie Unterschriftenlisten der Mitarbeiter*innen. Geschützt von einer speziellen Glasfliese bleibt sie nun für alle sichtbar beim Betreten des Neubaus.

Stefan Majer betont: „Unser Neubau im Verbund mit den Main-Taunus-Kliniken wird die Versorgungssicherheit der Bürger*innen noch besser gewährleisten als bisher. Er bildet den modernen und zukunftsorientierten Rahmen für eine Erhöhung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in der Region, und bringt eine deutliche räumliche Verbesserung für das Krankenhauspersonal mit sich. Die Zeitkapsel ist eine Art Flaschenpost für nachfolgende Generationen. Sie ist ein sichtbarer Glücksbringer für den Betrieb des Klinikums und unser aller Wunsch auf besseren Zeiten nach diesem Corona-Jahr.

Martin Menger unterstreicht: „Mit der in der Zeitkapsel enthaltenen Namen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sie quasi schon vor Bezug eng mit dem Neubau verbunden.“ Beide dankten allen Mitarbeiter*innen, die sich im bisherigen Bau-Prozess mit ihrer Expertise und ihrem Engagement in die Neubauplanungen eingebracht hatten sowie für ihre Geduld.

Über den Klinik-Neubau
Östlich des jetzigen Klinikareals entsteht in Richtung Windthorststraße ein sechs Stockwerke umfassendes Gebäude. Der aus vier Querriegeln bestehende Neubau in Passivhausbauweise hat eine Bruttogeschossfläche von rd. 79.000 Quadratmetern und eine Nutzfläche von rd. 34 450 Quadratmetern. Integriert sind zehn OP-Säle und ein Hybrid-OP, der mit Spezialgeräten ausgestattet ist und über seine bildgebenden Modalitäten solche minimal-invasiven Eingriffe erlaubt, die für den Patient*innen weniger belastend sind. Eine Besonderheit ist das s.g. „Höchster Zimmer“, in dem das hintere Bett aus dem Zimmer geschoben werden kann, ohne das andere Bett zu verrücken. Für Patienten und Pflegepersonal ist dies eine sehr große Erleichterung. Der laut Generalunternehmer 2021 bezugsfertige Neubau wird 666 Betten und 40 tagesklinische Plätze haben. Hinzu kommen die Betten der Kliniken für Augenheilkunde und Psychiatrie, die aktuell in anderen Bereichen auf dem Areal des Klinikgeländes untergebracht sind.

Mit dem nächsten Bauabschnitt soll begonnen werden, wenn der Neubau bezogen ist. Für die Kliniken für Augenheilkunde und die Psychiatrie am Standort Höchst wird ebenso an einem Neubaukonzept gearbeitet. Insgesamt wird es dann auf dem Gesundheitscampus etwa 820 Betten geben.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten*innen versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patient*innen ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region.


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