18.01.2021, Frankfurt a.M.

Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie erhält erneut zwei AOK-Gütesiegel für überdurchschnittliche Behandlungsqualität

Die Versorgung von Patienten mit Hüftgelenkersatz sowie Oberschenkelhalsbrüchen in der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke hat eine überdurchschnittliche Behandlungsqualität. Dies bestätigte erneut die Qualitätsprüfung der AOK Hessen anhand der Messung von Routinedaten, die sich speziell auf einzelne Methoden konzentriert. Die Krankenkasse bewertete die Versorgungsqualität gleich mit zwei Gütesiegeln, den begehrten AOK-Lebensbäumchen. Damit sichert sich die Klinik im dritten Jahr in Folge einen Spitzenplatz in Hessen bei der Versorgung von Oberschenkelhalsbrüchen sowie Hüftgelenksersatz. 

Die AOK-Gütesiegel sind ein Anhaltspunkt für Patienten, die auf der Suche nach einer geeigneten Klinik sind. Aber auch für die zuweisenden Haus- und Fachärzte ist das Qualitätssiegel eine wichtige Orientierung bei der Überweisung an Kollegen. Die Ergebnisse der Prüfung werden in der sogenannten „Weißen Liste“ zur Verfügung gestellt. Patienten und Angehörige können die Behandlungsqualität von Kliniken mit dem AOK-Krankenhausnavigator bundesweit im Internet unter www.aok-gesundheitsnavi.de vergleichen. 

„Wir sind stolz darauf und fühlen uns in unserem Tun bestätigt. Gleichzeitig nehmen wir das Ergebnis als Ansporn, unsere Patienten weiterhin mit hohen Qualitätsstandards und unserer langjährigen Erfahrung optimal zu versorgen“, unterstreicht Prof. Daecke. 

Auf dem Gebiet der künstlichen Gelenke verfügt die Klinik über eine jahrelange Erfahrung. Bei der Auswahl der Implantate wird stets auf höchste Qualität und Produktsicherheit geachtet. Durch die kontinuierliche Anpassung der Prothesentypen an deren wissenschaftliche Bewährung wird für jeden Patienten das „Maßprodukt“ vor der Operation ermittelt. Durch 3D-gestützte, digitale Bildgebung kann vor allem bei großen anatomischen Besonderheiten eine optimale Passform erzielt werden. Das Klinikum wurde bereits 2015 als eine von drei Kliniken der Region als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert und entspricht damit dem höchsten Qualitäts- und Versorgungsstandard in der Endoprothetik. Es ist Mitglied des Deutschen Endoprothesenregisters.

Oberschenkelhalsbrüche sind typische Verletzungen im höheren Lebensalter, die vor allem durch Stürze oder Osteoporose (Knochenschwund) entstehen. Im Klinikum Frankfurt Höchst werden jährlich über 200 Oberschenkelhalsbrüche, je nach Bruchtyp mit verschiedenen Operationsmethoden, versorgt. Die Tatsache, dass es sich hierbei um akute Verletzungen handelt, die innerhalb von 24 Stunden versorgt werden sollten, unterstreicht die Objektivität der erhobenen Daten und macht die Auszeichnung für das Klinikum und die hier praktizierte Notfallversorgung noch wertvoller. Die hohe Versorgungsqualität wird auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Altersmedizin im Rahmen des AltersTraumazentrums erreicht.

Über den AOK-Krankenhausnavigator 
Grundlage des Krankenhausnavigators sind Daten, die nach dem QSR-Verfahren (QSR = Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten) ermittelt wurden. Das Besondere an QSR ist die konsequente Berücksichtigung aller Krankenhausbehandlungen eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem ersten Eingriff. Ein aufwändiges statistisches Verfahren sorgt für einen fairen Krankenhausvergleich. Im QSR-Verfahren erhalten im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gute Kliniken drei Lebensbäume, durchschnittliche Kliniken zwei und unterdurchschnittliche Krankenhäuser werden mit einem Lebensbaum gekennzeichnet. 

Über die Klinik 
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2021 errichtet. 

 

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