18.02.2021, Frankfurt am Main

Klinikverbund stellt neuen Urologie-Chefarzt vor

Dr. med. Amr Ahmed wird neuer und erster standortübergreifender Chefarzt des Fachbereichs Urologie der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus. Der erfahrene Urologe wechselt zum 1. April 2021 von der Isar an den Main und verantwortet den Fachbereich an den Krankenhaus-Standorten Frankfurt Höchst und Bad Soden. Im Gepäck hat er einen Da-Vinci-OP-Roboter. Dieser wird  ab Frühjahr/Sommer dieses Jahres noch schonendere Operationen bei Prostata- und anderen urologischen Erkrankungen sowie in weiteren medizinischen Bereichen ermöglichen.

„Wir freuen uns,  dass wir mit Dr. Ahmed nicht nur einen erfahrenen Urologen, sondern auch einen Experten in der Robotikchirurgie als Chefarzt gewinnen konnten. Dies kommt nicht nur unseren Patientinnen und Patienten, die künftig mit dem Da-Vinci noch präziser operiert werden können, zu Gute, sondern auch unseren ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese können von Dr. Ahmeds Erfahrung profitieren“, erläutert Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus. Neben den Urologen sollen perspektivisch auch Mediziner anderer Fachbereiche des Klinikverbunds mit dem Da-Vinci operieren, z. B. in der Robotikchirurgie ausgebildete Gynäkologen und Allgemein- und Visceralchirurgen.

Zur Person
Derzeit ist Dr. Ahmed Sektionsleiter für Robotikchirurgie an der München Klinik Bogenhausen. Zuvor war der 44-jährige als Oberarzt des St. Elisabeth Klinikums Straubing bzw. leitender Oberarzt des Asklepios Krankenhauses in Bad Tölz tätig. Nun überquert er den Weißwurst-Äquator, da ihn die Arbeit als Chefarzt an zwei Standorten besonders gereizt hat. „Zwar bleiben die Urologischen Kliniken an beiden Standorten erhalten und die Basisangebote werden gleich sein - das ist wichtig für die Versorgung der Region - doch wird es künftig auch standortbezogene  Schwerpunkte geben.“ So wird u. a. der OP-Roboter am Krankenaus in Bad Soden aufgestellt sein, während ausschließlich in Höchst Eingriffe mit dem Holmiumlaser stattfinden werden. Trotz Schwerpunktbildung sollen die Teams enger miteinander verknüpft werden. So sollen z. B.  auch die Ärztinnen und Ärzte aus Höchst die Möglichkeit haben, in Bad Soden roboterassistiert zu operieren. „Dr. Ahmeds Konzept der Schwerpunktbildung in Verbindung mit einer engeren Vernetzung der Teams hat uns  neben seiner Qualifikation überzeugt. Letztendlich ist das ja genau das, was wir im Verbund erreichen wollen: Gemeinsam das Beste für die Patienten“, so Stefan Schad, Geschäftsführer.


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