11.02.2019, Frankfurt am Main

Sicherheit bei künstlichen Gelenken: Patienten-Forum am 26. Februar

Allein in Deutschland werden jährlich ca. 200.000 künstliche Hüftgelenke und etwa 170.000 künstliche Kniegelenke operativ implantiert. Doch wie sicher sind die Implantate und wie sicher ist die Operation? Unter dem Titel „Sicherheit in der Endoprothetik“ lädt das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung am Klinikum Frankfurt Höchst, unter Leitung von Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 26. Februar 2019, zum nächsten Patienten-Forum aus der Veranstaltungsreihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

Auf dem Gebiet der künstlichen Gelenke haben Prof. Daecke und sein Team jahrelange Erfahrung. Bereits Anfang 2015 wurde die Klinik, als eine von nur drei Kliniken der Region, als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung durch die Zertifizierungsgesellschaft EndoCert zertifiziert. Jährliche jeweils erfolgreiche Überwachungsaudits bestätigen die umfassende Expertise im Bereich der Endoprothetik.

„Nur eine dauerhafte schmerzfreie Beweglichkeit ermöglicht ein aktives Leben in Beruf und Freizeit. Darum bildet die optimale Versorgung mit künstlichen Gelenken für jeden individuellen Patienten auch den Hauptschwerpunkt unserer Klinik“, betont Prof. Daecke. Bei der Auswahl der Implantate wird stets auf höchste Qualität und Produktsicherheit geachtet. Gleichzeitig wird durch eine kontinuierliche Anpassung der Prothesentypen an deren wissenschaftliche Bewährung das für jeden Patienten individuell passendste Kunstgelenk vor der Operation ermittelt. Auch mögliche allergische Reaktionen auf metallische Implantate finden selbstverständlich Berücksichtigung. Über Sicherheit in der Endoprothetik sowie das „Höchster Konzept“ bei Hüft- und Knieprothesen informieren im Rahmen des Patienten-Forums Prof. Dr. Daecke und Oberarzt Dr. med. Stefan Habisreutinger. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten des Forums den Gästen noch Rede und Antwort.  

Über die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst bietet das gesamte Spektrum der modernen konservativen und operativen Therapie von Verletzungen und Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates an (ambulant und stationär). Zur Diagnostik und Befundsicherung stehen fachübergreifend modernste bildgebende Verfahren zur Verfügung. Pro Jahr werden im Klinikum Frankfurt Höchst 1.800 Patienten operiert, darunter mehr als 500 Gelenkprothesen (über 250 Hüft- und 250 Kniegelenksprothesen) implantiert. Spezialgebiete der Klinik liegen in der Endoprothetik, der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, der Wirbelsäulenchirurgie, der Handchirurgie sowie der arthroskopischen Chirurgie und der Sporttraumatologie. Das Klinikum ist erfolgreich zertifiziert als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, als überregionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Hessen/Region Südhessen sowie als AltersTraumaZentrum DGU. Zur kontinuierlichen Qualitätssicherung gehört die Klinik dem Deutschen Endoprothesenregister (EPRD) an (Pilotklinik).

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet.


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