09.08.2019, Frankfurt am Main

Nordic Walking – Erfahrungen einer Betroffenen

Patienten-Café für onkologische Patienten am 21. August

Gespräche mit anderen Betroffenen können hilfreich sein, um nach der Diagnose Krebs mit der veränderten Lebenssituation besser umzugehen. Daher veranstalten die Teams der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Joachim Rom, regelmäßig ein „Patienten-Café“ im Klinikum Frankfurt Höchst. Das nächste Patienten-Café steht unter dem Titel „Nordic Walking – Erfahrungen einer Betroffenen“. Referentin ist Iris von Oertzen, Dipl. Kauffrau. Menschen mit einer Krebserkrankung, deren Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Kennenlernen in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen am Mittwoch, 21. August 2019. Los geht es um 15 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung unter 069 3106-3205 wird jedoch gebeten.

Eine Krebserkrankung ist eine große Herausforderung an die bisherige Lebensweise, mitunter stellt sie alles auf den Kopf – oft bleibt dabei die Lebensqualität der Strecke. „Sport bei Krebs“ kann dem entgegen wirken, weil er u.a. das Immunsystem positiv beeinflusst und therapiebedingte Beschwerden, wie Übelkeit, Schlafstörungen und das Erschöpfungs-syndrom-Syndrom (Fatigue) deutlich reduziert. Wandern oder Walking stehen als kommunikativer und moderater Ausdauersport bei Krebs besonders im Fokus. Iris von Oertzen, Dipl. Kauffrau und Leiterin der Nordic Walking-Gruppe am Klinikum Frankfurt Höchst, ist überzeugt, dass eine sportliche Aktivität zur Selbstwirksamkeit beitragen, Ängste reduzieren, das seelische Gleichgewicht wiederherstellen, die Körperwahrnehmung fördern und dabei noch Spaß machen kann. In ihrem Vortrag „Nordic Walking – Erfahrungen einer Betroffenen“ zeigt sie, wie sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gewalkt und dadurch zu mehr Lebensqualität gefunden hat. 

Zum Vormerken: Das nächste Patienten-Café findet am 23. Oktober 2019 zum Thema „Ayurveda“ statt.

Über das Onkologische Zentrum
Im durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) e.V. zertifizierten Onkologischen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst, unter Leitung von Prof. Dr. med. Volker Möbus, arbeiten Experten verschiedener Kliniken, Institute und auch externe Partner Hand in Hand, um für die Patienten ein ganzheitliches Versorgungsnetzwerk anzubieten. Herzstück des Onkologischen Zentrums stellen die interdisziplinären Tumorkonferenzen dar. Auf Grundlage aktueller Studienergebnisse, Leitlinien und modernster Therapieverfahren beraten Experten unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen über die beste Therapie für jeden einzelnen Patienten. Exzellentes ärztliches Können wird dabei durch onkologische Pflegeexpertise, psychoonkologische Betreuung, sozialrechtliche Beratung, Ernährungsberatung, Seelsorge und angebundene Selbsthilfegruppen in besonderem Maße komplettiert. Angeboten werden darüber hinaus Kunsttherapien, Kosmetik- und Sportkurse, die die teilnehmenden Patienten in der Bewältigung ihrer Erkrankung unterstützen. Ist eine Heilung der Krebserkrankung nicht mehr möglich, erfolgt die palliative Versorgung auf der Palliativstation des Klinikums sowie in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten Palliativdiensten und den Hospizen der Region.

Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums werden Patienten mit Darm-, Brust-, Pankreaskrebs und gynäkologischen Tumoren bereits seit langem in zertifizieren Organkrebszentren behandelt. Darüber hinaus besteht eine hohe Expertise in der Behandlung anderer Tumor-entitäten wie z.B. Sarkomen, Prostatakarzinomen, Tumoren des Kopf-Hals-Bereichs, neuro-onkologischer und hämatoonkologischer Erkrankungen.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten    kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22

Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de.

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