14.11.2019, Frankfurt am Main

Tour de West für einen guten Zweck: Über 1.200 Euro für die Förder-gemeinschaft der Kinderklinik

Bei der diesjährigen Tour de West, einer Aktion des bundesweiten Nachbarschaftsradelns, wurde in allen Stadtteilen des Frankfurter Westens für einen guten Zweck gefahren. 1.230 EURO kamen zu Gunsten der Fördergemeinschaft der Kinderklinik zusammen. Tour-Organisator Uwe Eisenmann von der Wählerinitiative FrankfurtWest, sowie Jürgen Vormann, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, machten sich am Donnerstag ein Bild vom Einsatz der Spende in der Höchster Kinderklinik. Der Erlös kam den „Trösterboxen“ zu Gute. Darin warten viele kleine Überraschungen, welche die kleinen Patienten zum Beispiel über unangenehme Untersuchungen hinwegtrösten sollen. Für besonders tapfere Kinder sind als kleine Überraschungen, beispielsweise kleine Autos, Spiele, Armbänder, Ringe, Quietscheenten und vieles mehr enthalten. Dinge, die eine kindgerechte Normalität im Krankenhausalltag positiv unterstützen. Wir sind sehr dankbar für diese tolle Spendenaktion“, erklärt Dr. Johannes Eisen, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Vorsitzender der Fördergemeinschaft, der als Leiter des Klinikteams auch selbst mitradelte.

Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Betreibergesellschaft des im Frankfurter Westen gelegenen Industrieparks Höchst, ergänzte: „Es hat mir nicht nur viel Freude gemacht, bei dieser tollen Gemeinschaftsaktion des Frankfurter Westens mitzuradeln. Als guter Nachbar im Frankfurter Westen haben wir von Infraserv Höchst die Aktion Tour de West auch sehr gerne unterstützt. Toll, dass beim Abschlussgrillen auf unserem Gelände so viele Spenden zusammenkamen!“ Uwe Eisenmann bedankt sich im Namen der Wählerinitiative FrankfurtWest für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Tour 2019. „Die immer größer werdende gemeinsame Radtour des Frankfurter Westens kann nur funktionieren, wenn wir uns alle beteiligen.“ Die Planungen für 2020 beginnen noch in diesem Jahr. Wer mithelfen möchte, wendet sich an: team@frankfurterwesten.de. Das Klinikteam ist selbstverständlich wieder dabei.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden akut und chronisch kranke Patienten vom Augenblick der Geburt bis zum 18. Lebensjahr betreut. Die Klinik hat 95 Betten und fünf tagesklinische Plätze sowie eine große neonatologische und interdisziplinär-pädiatrische Intensivstation. Im Rahmen des interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie, Kinderurologie, Kinderorthopädie, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendgynäkologie, dem Sozialpädiatrischen Zentrum sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie. Ziel ist eine kindgerechte, liebevolle und medizinisch umfassende Behandlung der kranken Kinder und Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten.

Über die Fördergemeinschaft der Kinderklinik
Die Fördergemeinschaft der Kinderklinik am Klinikum Frankfurt Höchst setzt sich seit 25 Jahren für die kleinen und großen Patienten der Kinderklinik und ihre Eltern ein. Der Verein hat über 70 Mitglieder, hauptsächlich Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Von den Spenden konnten in den letzten Jahren unzählige medizinische Geräte, vom Überwachungsmonitor bis zum Beatmungsgerät, beschafft, Spielzimmer ausgestattet, ein klinikeigener Spielplatz errichtet und Klinikflure bunt bemalt werden.

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.


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