15.11.2019, Frankfurt am Main

Chirurgie erhält gleich zwei AOK-Gütesiegel für überdurchschnittliche Behandlungsqualität

Gleich zwei Gütesiegel hat die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, in diesem Jahr von der AOK bekommen. Bei der Beurteilung der Ergebnisqualität von Operationen bei Gallenblasenentfernungen erhielt die Klinik bereits das vierte Mal in Folge die begehrten drei AOK-Lebensbäumchen und erstmals auch das Gütesiegel für Eingriffe zum Verschluss von Leistenbrüchen. Damit bestätigt die Krankenkasse, dass die Qualität der Gallenblasen- und Hernien-OPs in der Höchster Klinik für Allgemein- Viszeral- und Thoraxchirurgie weit über dem hessischen Durchschnitt liegt.

Das Gütesiegel ist ein Anhaltspunkt für Patienten, die auf der Suche nach einer geeigneten Klinik sind. Aber auch für die zuweisenden Haus- und Fachärzte bietet es eine wichtige Orientierung bei der Überweisung an Kollegen. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfung werden in der sogenannten „Weißen Liste“ zur Verfügung gestellt. Ärzte, Patienten und Angehörige können die Behandlungsqualität von Kliniken mit dem AOK-Krankenhausnavigator bundesweit im Internet unter www.aok-gesundheitsnavi.de vergleichen und so eine Orientierungshilfe bei der Wahl des richtigen Krankenhauses erhalten.

„Wir sind sehr stolz über die Auszeichnungen. Sie belegen unseren hohen Anspruch an die moderne Chirurgie. Unsere Fürsorge für die Patienten ist aber auch immer eine Team-Leistung mehrerer Abteilungen. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei meinem Team sowie den Behandlungspartnern in der Klinik für das überdurchschnittliche Engagement bedanken“, unterstreicht Prof. Schwarzbach.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie lässt sich seit 2008 regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen zertifizieren und bietet seinen Patienten eine hohe Qualität in verschiedensten Bereichen der Chirurgie. Beispielweise werden im Leberzentrum, zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V., sämtliche Verfahren der Leber- und Gallenwegschirurgie, der interventionellen Radiologie sowie der hepatologischen Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen und ihrer Komplikationen angeboten. Dabei zählt das Klinikum Frankfurt Höchst zu einer der ersten Kliniken überhaupt, die das Verfahren der minimal-invasiven laparoskopischen Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie) durchgeführt haben und seither eine exzellente Ergebnisqualität aufweisen. Voraussetzung ist, dass die minimal-invasive Chirurgie als integraler Bestandteil der Therapieoptionen am Leberzentrum etabliert ist.

Über den AOK-Krankenhausnavigator
Grundlage des Krankenhausnavigators sind Daten, die nach dem QSR-Verfahren (QSR = Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten) ermittelt wurden. Das Besondere an QSR ist die konsequente Berücksichtigung aller Krankenhausbehandlungen eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem ersten Eingriff. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln Krankenhäuser automatisch an die  Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen.

Einen Teil dieser Daten werten Statistiker für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysieren Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen während und nach dem Krankenhausaufenthalt von Patienten. Zudem sorgt ein aufwändiges statistisches Verfahren für einen fairen Krankenhausvergleich.

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.


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