26.08.2017, Frankfurt am Main

Klinikum probt den Ernstfall: MANV-Übung nach Krankenhaus-Alarmplan

Als großer Notfallversorger, überregionales Traumazentrum des DGU-Traumanetzwerkes und Referenzzentrum für Kindertraumatologie versorgt und behandelt das Klinikum Frankfurt Höchst seit vielen Jahren schwer- und schwerstverletzte Patienten im Rhein-Main-Gebiet. Die Notaufnahme am Klinikum ist eine der größten in ganz Hessen. Die Versorgung einer hohen Anzahl schwer- und schwerstverletzter Patienten stellt die Kliniken immer wieder vor eine große medizinische, aber auch logistische Herausforderung. Um ihnen gerecht zu werden, muss die Patientenversorgung in derartigen Extremsituationen immer wieder geübt und der Notfallplan überprüft werden. In einer groß angelegten Notfallübung wurde dies am Samstag mit Mitarbeitern aus allen Bereichen des Klinikums gemeinsam trainiert. 

Ziel solcher Notfallübungen ist es, den bestehenden Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan und die Kommunikationsstrukturen auf ihre Effizienz hin zu überprüfen und sich als Klinik auf s.g. Großschadensereignisse vorzubereiten. Dabei werden die Abläufe innerhalb des Hauses sowie die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden und Funktionsträgern im Stadtgebiet Frankfurt am Main geübt. Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer machte sich persönlich ein Bild von der Übung und dankte den über 200 beteiligten Mitarbeitern. „Die hohe Zahl der freiwillig teilnehmenden Mitarbeiter des Klinikums Frankfurt Höchst ist Ausdruck des hohen Engagements und Verantwortungsbewusstseins für die Versorgung von Patienten in Krisensituationen. Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Frankfurt Höchst,  aber auch jenen, die abseits der Notfallübung an diesem Wochenende die reguläre Patientenversorgung – gleich zu welcher Tageszeit – aufrecht erhalten haben“, unterstrich Majer.  

Ab ca.10:30 wurden in kurzen Abständen ca. 30 „Übungs-Patienten“ mit den verschiedensten Verletzungen im Klinikum eingeliefert und mussten versorgt werden. Von der Aufnahme des Patienten, über die Eingangsuntersuchungen, die Diagnostik bis hin zum OP und der Intensivstation wurden die Abläufe gemeinsam geübt. Zusätzliches Personal zu ordern, OP-Säle zu besetzen, Medikamente und Verbandmaterial zu bestellen, Verpflegung zu ordern und Notdienstpläne zu  erstellen, sind Aufgaben, die in dieser Situation der gleichzeitig übenden Krankenhauseinsatzleitung zu organisieren sind.

 „Die Übung hat uns gezeigt, dass wir für einen solchen Fall gut gerüstet sind“, so Dr. Dorothea Dreizehnter, Einsatzleiterin der Krankenhausnotfallübung und Geschäftsführerin des Klinikums Frankfurt Höchst. „Die Mitarbeiter waren bei der Übung schnell einsatzbereit und stellten die medizinische Versorgung der Patienten in Kürze sicher“, lobte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Lothar Schrod. 

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein Ersatzneubau wird bis 2019 errichtet. 


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