04.10.2017, Frankfurt am Main

Frankfurter ColoProktologie Tag (FCPT) am 17./18. November

Wenn es um die Themen Darm und Stuhlhalteschwäche geht, sind viele Patienten ängstlich und gehemmt. Symptome wie Durchfälle, Verstopfungen, Harn- und Stuhlinkontinenzen werden tabuisiert und erst bei anhaltenden Beschwerden ein Arzt aufgesucht. Viele Patienten haben dann schon einen langen Leidensweg hinter sich, doch dies muss nicht sein. Unter Federführung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, und Priv.-Doz. Dr. med. Thilo Schwandner, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentrum für Koloproktologie der Asklepios Klinik Lich, findet am Freitag, 17. November 2017, und Samstag, 18. November 2017, der 8. Frankfurter ColoProktologie Tag (FCPT) im Bildungs- und Kulturzentrum BIKUZ (Michael-Stumpf-Str. 2/Gebeschusstr. 6-19, 65929 Frankfurt am Main) statt. Mediziner, Pflegekräfte sowie medizinisches Fachpersonal, die sich mit Divertikulitis, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und den entsprechenden Störungen befassen, sind herzlich eingeladen sich zu informieren und auszutauschen. 

Im Fokus des diesjährigen FCPT steht ein umfassendes Coloproktologie Update, mit den Schwerpunkten Divertikulitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarm, kolorektales Karzinom, Hämorrhoiden, anale Dermatosen, Akne inversa und Mikrobiom. Mit  live-Operationen sollen zudem Innovationen in der kolorektalen Chirurgie und deren Qualitätssicherung in den Mittelpunkt gestellt werden, schließlich kommt der Behandlung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs eine besonders hohe Bedeutung zu. Immer noch erkranken allein in Deutschland jährlich über 70.000 Menschen neu an einer Darmerkrankung, mehr als 20.000 von ihnen versterben an den Folgen der Erkrankung. „Kliniken die sich besonders in diesem Bereich spezialisieren haben auch die Verpflichtung, den medizinischen Fortschritt durch Fachkongresse wie den FCPT voran zu bringen und in der Öffentlichkeit darzustellen. Die zertifizierten Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) oder der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sind solche Netzwerke, die ihren Patienten eine herausragende Behandlungsqualität liefern und noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken sollten, damit Patienten mit Darmerkrankungen eine unnötig lange Leidensgeschichte erspart bleibt“, betont Professor Schwarzbach.

Zu den renommierten Experten des 8. Frankfurter ColoProktologie Tages zählen: 

PD Dr. med. F. Aigner, Oberarzt – Bereichsleitung Kolorektale Chirurgie der Chirurgischen Klinik Campus Charité Mitte/Campus Virchow-Klinikum Berlin, Dr. med. B. Barry, Praxis für End- und Dickdarmerkrankungen Frankfurt-Höchst, Prof. Dr. med. F. Bechara, Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Ruhr-Universität Bochum, Dr. med. A. Buia, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt, Prof. Dr. med. H. G. Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), Prof. Dr. med. A. Fürst, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thoraxchirurgie, Adipositasmedizin, St. Josefs-Hospital Regensburg, F. Garbe, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentrum für Koloproktologie, Asklepios Klinik Lich, Dr. med. M. Habekost, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, GPR Klinikum Rüsselsheim, Prof. Dr. med. E. Hanisch, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung, Asklepios Kliniken Langen, Prof. Dr. med. W. Hartschuh, Senior Consultant Hautklinik, Universitätsklinikum Heidelberg, PD Dr. med. A. Hellinger, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinikum Fulda, PD Dr. med. J. Höer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Hochtaunus Kliniken Bad Homburg, Dr. med. J. Jongen, Proktologische Praxis Kiel, Dr. med. A. Joos, Facharzt für Chirurgie, End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim, Prof. Dr. med. P. Kienle, Ltd. Oberarzt der Klinik für Chirurgie, Universitätsklinikum Mannheim, Prof. Dr. med. W. Kneist, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Mainz, Prof. Dr. med. H. Krammer, Magen-Darm-Praxis, End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim, Prof. Dr. med. T. Kraus, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie, Nordwest-Krankenhaus Frankfurt, Dr. med. I. Kronberger, Leitende Oberärztin der Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinik Innsbruck, Prof. Dr. med. W. Kruis, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Pulmologie und Allgemeine Innere Medizin, Evangelisches Krankenhaus Köln-Kalk, PD Dr. med. C. Kuntz, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, Kreiskrankenhaus Weilburg, Dr. med. A. Ommer, End- und Dickdarm-Zentrum Essen, Prof. Dr. med. V. Paolucci, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Ketteler Krankenhaus Offenbach, Dr. med. A. Pinter, Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, PD Dr. med. R. Proßt, Facharzt für Chirurgie, Proktologisches Institut Stuttgart, Prof. Dr. med. T. Rath, Oberarzt der Medizinischen Klinik 1, Universitätsklinikum Erlangen, Prof. Dr. med. J.-P. Ritz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Helios Kliniken Schwerin,  Dr. med. M. Roblick, End- und Dickdarmzentrum Hannover, Prof. Dr. med. C. Rödel, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Prof. Dr. med. M. Sailer, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Bethesda Krankenhaus Bergedrof, Prof. Dr. med. H. M. Schardey, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Krankenhaus Agatharied Hausham, Dr. med. R. Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie, Krankenhaus Waldfriede Berlin, Dr. med. F. Schwandner, Assistenzarzt der Klinik für Allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Rostock, PD Dr. med. Th. Schwandner, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentrum für Koloproktologie der Asklepios Klinik Lich, Prof. Dr. med. M. Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Klinikum Frankfurt Höchst, Prof. Dr. med. Th. Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin 1, Zentrum für Innere Medizin, Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. med. Dr. oec. troph. J. Stein, Leiter der Abteilung Gastroenterologie/Ernährungsmedizin, DGD Kliniken Frankfurt Sachsenhausen, Prof. Dr. med. M. Strik, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie, Helios Klinikum Berlin-Buch, Dr. med. J. Sucke, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Mittelhessen Gießen, Prof. Dr. med. A. Türler, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Johanniter-Krankenhaus Bonn, Prof. Dr. med. A. Ulrich, Stellvertretender Ärztlicher Direktor/Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, PD Dr. med. F. Ulrich, Chefarzt der Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie, Klinikum Wetzlar.

Die Zertifizierung der Veranstaltung durch die Landesärztekammer Hessen wurde beantragt. Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt 40 EUR. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung telefonisch unter 069 3106-2498 oder per E-Mail an chirurgie@KlinikumFrankfurt.de 

Über das Darmkrebszentrum (DKG, DGAV)
Das Darmkrebszentrum Frankfurt Höhst, unter Leitung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, und Prof. Dr. med. Klaus Haag, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin), ist mit dem Ziel gegründet worden, Patienten eine umfassende Diagnostik und Therapie durch eine enge Zusammenarbeit von verschiedenen medizinischen Fachrichtungen zur Verfügung zu stellen. Im Zentrum arbeiten Chirurgen und Gastroenterologen in einem interdisziplinären Team mit Ärzten der Onkologie, Pathologie, Radiologie, Strahlentherapie, Urologie etc. eng zusammen. Als unterstützende Therapieangebote stehen unseren Patienten die Experten der Stomatherapie und der Ernährungsberatung und des psychosozialen Dienstes (Psychoonkologie, Sozialdienst, Seelsorge, Familieninformationszentrum Krebs) zur Seite.

Die Aufgabe des Zentrums besteht in einer ganzheitlichen, qualitätsgesicherten, evidenz- und leitlinienbasierten Behandlung unserer Patienten. In wöchentlich stattfindenden prä- und postoperativen Fallkonferenzen werden im Team patientenindividuelle Behandlungskonzepte, basierend auf dem neuesten Stand der Forschung, abgestimmt.

Das Zentrum ist Bestandteil des Tumorzentrums Frankfurt Höchst und als Darmkrebszentrum sowie Viszeralonkologisches Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft und als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie und chirurgische Erkrankungen des Pankreas durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zertifiziert.

Über das Klinikum

Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. 


Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet. 



Auszug aus dem Programm:

Freitag, 17. November 2017 | 18.00 Uhr bis 18.45 Uhr

Volkskrankheit Bauchschmerzen: Divertikulitis, CED oder Reizdarm?

  • Reizdarmsyndrom: Auf was muss man achten?
  • Divertikulitis: Wann wird noch operiert? 

Freitag, 17. November 2017 | 18.45 Uhr bis 19.45 Uhr

Chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED)

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankung: Therapie nur noch Antikörper?
  • Endoskopische Innovationen bei CED
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankung: Wann wird operiert?

Freitag, 17. November 2017 | 19.45 Uhr bis 20.45 Uhr

Proktologie Update

  • Hämorrhoiden: Mythen und Fakten
  • Anale Dermatosen/Pruritus ani
  • Komplikationsmanagement in der Proktologie

Samstag, 18. November 2017 | 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr

Fokus Anorektum

  • Posterpräsentation als Kurzvortrag
  • HPV/HIV/STD in der Proktologie
  • Akne inversa: Neue Aspekte der Pathologie und Antikörper-Therapie
  • Dermatochirurgie bei Akne inversa
  • Special lecture: Reizdarm und Mikrobiom

Samstag, 18. November 2017 | 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Live-Operationen kolorektale Chirurgie aus der Asklepios Klinik Lich

  • Die perfekte Anastomose
  • Lokale antimikrobielle Prophylaxe von Nahtinsuffizienzen
  • OTSC-proctology bei analen Fisteln
  • Live-Operationen (Änderungen vorbehalten): Laparoskopische Rektumresektion, Laparoskopische Hemikolektomie rechts, Fisteloperation mit OTSC proctology und LIFT mit Bio-mesh, Sakralnervstimulation - Aktualisierte Elektrodenimplantationstechnik

Samstag, 18. November 2017 | 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Multimodale Therapie des kolorektalen Karzinoms

  • Rektumkarzinom aus chirurgischer Sicht unter Berücksichtigung neuer Leitlinien
  • Bestrahlen wir zu viel beim Rektumkarzinom? Neue Therapieansätze
  • State of the Art: Systemtherapie beim kolorektalen Karzinom
  • High-end-Chirurgie von Lebermetastasen und Peritonealkarzinose (HIPEC)
  • Onkologische Aspekte mit Technik der TATME
  • Kolorektale Chirurgie: Leistungsspektrum am Maximalversorger


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