07.02.2018, Frankfurt am Main

Blood Work 7: Gefäßboard lädt zur Fortbildung am 21. Februar

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Diagnostik und interventionelle Therapie von Gefäßerkrankungen neben einer blutigen auch eine aufwendige filmdokumentierte Arbeit darstellt. Das hat die Mediziner des interdisziplinären Gefäßboards am Klinikum Frankfurt Höchst dazu bewogen, den Vorträgen bei Blood Work I-VI zu diesem Thema leitmotivisch Filmtitel zuzuordnen. Die Resonanz war so positiv, dass zwölf Jahre nach der ersten Blood Work-Veranstaltung mit „Blood In - Blood Out“ nun bereits der siebte Teil stattfindet. Neben Ärzten sind ausdrücklich auch Patienten und deren Angehörige am Mittwoch, 21. Februar 2018, eingeladen. Los geht’s um 16 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 069 3106-2818 oder per E-Mail an radiologie@KlinikumFrankfurt.de. Die Veranstaltung wurde von der Landesärztekammer Hessen mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Updates zu den Themen Schlaganfall, Aortenaneurysma, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sowie gefäßgestützte Behandlung von Lebererkrankungen, wie sie am Klinikum Frankfurt Höchst interdisziplinär betreut und behandelt werden.

Umfangreiches Angebot für Patienten mit peripheren Gefäßleiden
Patienten mit Verdacht auf eine Schaufensterkrankheit haben am Klinikum Frankfurt Höchst die Möglichkeit, sich über eine einfache Überweisung bei den Spezialisten des Gefäßzentrums am Klinikum vorstellen zu können. „Wir bündeln hier im Gefäßzentrum unsere diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten über die Gefäßambulanz und freuen uns über die Kooperationsmöglichkeiten mit Prof. Seelig in unserem Bad Sodener Partner-Klinikum”, da sind sich Guido Rouhani, Leiter der Gefäßchirurgie, und Phillip Kohler, Leiter der Gefässradiologie, einig. “Alle Fälle werden unserem Gefäßboard unter Beteiligung beispielsweise auch der Neurologie und Neuroradiologie interdisziplinär erörtert”, erklärt Dr. Lahiri, Leiter der Angiologie, die Höchster Besonderheit.

Manfred Pfeiffer, Geschäftsführer des „Patientenforums“ betont: „Um eine optimale Behandlung der Krankheit zu erreichen, ist gerade für Patienten mit pAVK ein gutes Netz von Medizinern und Betreuungsangeboten unerlässlich.“ Als sehr gesundheitsförderlich hat sich dabei das Gehtraining erwiesen. In der Gymnastikhalle der Schule für Physiotherapie trifft sich die am Klinikum Frankfurt Höchst gegründete pAVK-Selbsthilfegruppe jeden Mittwoch von 18 Uhr bis 19 Uhr zum gemeinsamen Training.

Gefäße als Transportwege zur Therapie von Lebererkrankungen
Immer mehr werden Blutgefäße auch zu Transportwegen für therapeutische Eingriffe mit Katheterverfahren (TIPS, TACE, SIRT). Die längste diesbezügliche Erfahrung aller Referenten zu diesem Thema, zu dem auch Prof. Vogl aus dem Uniklinikum Frankfurt vortragen wird, stellt der frisch in den Ruhestand gegangene ehemalige Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2/Gastroenterologie am Klinikum Höchst, Prof. Haag vor: „Die Bündelung von klinischer Betreuung und interventioneller Technik wird künftig kaum mehr durch eine Einzelperson darstellbar sein. Es freut mich, dass meinem Nachfolger, Hr. PD Manner, auch diesbezüglich durch die über Jahre gepflegte enge Kooperation mit der Radiologie eine Fortführung der interventionellen Behandlung des Pfortaderhochdrucks (TIPS) ermöglicht wird.“   

Multidisziplinäres Konzept
“Sowohl für gefäßverschließende als auch für gefäßeröffnende Verfahren ist damit in einem multidisziplinären Team die optimale Diagnostik sowie die Behandlung durch die jeweiligen Fachleute sichergestellt: vom Scheitel bis zur Sohle, von der arteriellen Verschlußkrankheit bis zur Lebererkrankung“, so Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie am Klinikum Frankfurt Höchst und Partner einer großen überörtlichen Praxis.

Über das Gefäßnetzwerk im Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main
Erkrankungen der Gefäße, wie zum Beispiel Aortenaneurysmen, Krampfadern oder auch die „Schaufensterkrankheit“, können heute sehr erfolgreich behandelt werden. Dazu arbeiten im Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main Spezialisten Hand in Hand – für eine exakte Diagnose und die bestmögliche Therapie. Ganz gleich, ob eine Behandlung in der Arztpraxis oder in der Klinik erforderlich ist, wir betreuen Sie rundum und in enger Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Grundsätzlich werden Ihre Fälle in einem interdisziplinären Gefäßboard erörtert.

Über das Gefäßzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst
Das Team der Gefäßchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst steht den Patienten bei Krampfaderleiden sowie schweren Durchblutungsstörungen der Arme, des Beckens und der Beine zur Verfügung. Neben Operationen an der Halsschlagader bestehen als besondere Spezialität die offene und minimal-invasive Behandlung von Aneurysmen der Brust- und Bauchaorta. Ebenso nimmt die Behandlung von Dialysepatienten und Patienten mit diabetischem Fußsyndrom in jeweils enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin einen immer größeren Raum ein.
Im Gefäßzentrum sind Spezialisten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach vereint. Einfach hier anmelden, wir organisieren Ihnen den Weg zum jeweiligen Spezialisten. Anmeldung unter Telefon 069 3106-2871. Darüber hinaus besteht eine 24-h-Notfallversorgung. Zentrale Notaufnahme: Telefon 069 3106-4600.

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische
Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet.


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