04.05.2018, Frankfurt am Main

Schilddrüse aus dem Takt - was tun? Schilddrüsen-Aktiv-Tag am 16. Mai

Rund ein Drittel der Deutschen leiden (oft unbemerkt) unter Problemen mit der Schilddrüse. Das nur walnussgroße Organ unterhalb des Kehlkopfes spielt vor allem für den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers eine entscheidende Rolle. So kann zum Beispiel eine zu geringe oder zu starke Jodzufuhr eine Schilddrüsenvergrößerung oder eine Funktionsstörung verursachen. Häufig zeigen Schilddrüsenerkrankungen sehr unklare und allgemeine Symptome. Damit sie nicht lange Zeit unerkannt bleiben, ist eine frühzeitige Diagnostik umso wichtiger. Unter dem diesjährigen Motto des Schilddrüsen-Aktiv-Tages „Klein, aber oho: Schilddrüse aus dem Takt – was tun?“ lädt die Selbsthilfegruppe „Turtle Helpers“, in Kooperation mit dem interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (Leitung: Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach) am Mittwoch, 16. Mai 2018, Betroffene und Interessierte herzlich ein, sich über Aktuelles aus der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen zu informieren. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. 

Im Mittelpunkt der Vortragsreihe des Schilddrüsen-Aktiv-Tages stehen Bewährtes und Neues in der Schilddrüsendiagnostik und -therapie, die chirurgische Behandlung der erkrankten Schilddrüse sowie die Frage, was tun bei Schilddrüsenknoten? Als Experten stehen den Gästen Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Dr. med. Bettina Overbeck, Oberärztin der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Swita Nasim, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, sowie Prof. Dr. med. Frank Grünwald, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin der Universitätsklinik Frankfurt, Rede und Antwort. Im Anschluss an die Vorträge können sich die Gäste wertvolle Tipps bei Schilddrüsenerkrankungen holen, in Büchern zum Thema stöbern oder sich mit anderen Betroffenen austauschen.

Bei der Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse sind verschiedene Disziplinen gefordert: U.a. der Nuklearmediziner und der Experte für endokrine Chirurgie – sie alle arbeiten am interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst zusammen und stehen auch den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe Turtle Helpers bei Fragen zur Verfügung. 

Über die Selbsthilfegruppe Turtle Helpers

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wurde 2005 von Ingrid Staab, der heutigen Leiterin der Gruppe, ins Leben gerufen und trifft sich seit Ende 2014 jeden zweiten Mittwoch eines Monats im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG)  des Klinikums Frankfurt Höchst. In der Selbsthilfegruppe können sich Betroffene miteinander austauschen, finden Verständnis und erhalten wichtige Tipps sowie Informationen. Kompetente Referenten halten interessante Vorträge und stehen den Gruppenmitgliedern Rede und Antwort. Mehr Informationen zu den Turtle Helpers im Internet unter www.turtle-helpers.de 

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet. 


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