16.05.2018, Frankfurt am Main

Zum Wohl des Patienten: 11. Klinikpfad-Workshop am 7./8. Juni

Für eine bestmögliche Patientenversorgung im Krankenhaus müssen alle an der Behandlung beteiligten Bereiche eng zusammenarbeiten. Um jedoch dem zunehmenden Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen gerecht zu werden, ist eine ständige Weiterentwicklung und Optimierung vorhandener Prozessabläufe unabdingbar. Zum Thema „Prozessoptimierung: „Zum Wohl des Patienten“ – Der Weg zur idealen Behandlung“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Klinisches Prozessmanagement (DGKPM) e.V., unter Federführung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst sowie Senat der DGKPM, zusammen mit dem Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V. und weiteren Partnern, am Donnerstag, 7. Juni 2018, und Freitag, 8. Juni 2018, zum jährlichen Klinikpfad-Workshop ins Klinikum Frankfurt Höchst sowie die Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main ein. Der diesjährige 11. Klinikpfad-Workshop steht unter der Schirmherrschaft von Stefan Grüttner, hessischer Gesundheitsminister, und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V. Im Rahmen des Kongresses besteht für Ärzte, OP-Pflege sowie weiteres medizinisches Personal wieder die Möglichkeit an diversen Trainingseinheiten, Themensitzungen (Joint Sessions) und berufsspezifischen Workshops teilzunehmen. Als Kurse werden u.a. minimalinvasive Operationstechniken, multimodale Therapie bei bösartigen Tumoren, Endoskopie, Belegungsmanagement und E-Dokumentation in der Pflege, Kindernotfallversorgung in den ersten Minuten sowie Risikomanagement und Patientensicherheit angeboten. 

Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Diskussion um Kernprozesse in der perioperativen Medizin. „Nur eine fortgesetzte kritische Auseinandersetzung mit den Kernprozessen ermöglicht eine Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität“, betont Prof. Schwarzbach.

Der berufsgruppenübergreifende Austausch mit Ärzten, der Pflege, medizinischen Heilberufen und dem Medizinmanagement dient der Transparenz am Patientenbett und in der Praxis. Ziel ist es, die Prozesskultur für alle Mitwirkenden im Gesundheitswesen zu stärken, die leitliniengerechte Standardmedizin umzusetzen, Risiken für die Patienten zu minimieren, den optimalen Ressourceneinsatz zu erarbeiten und die veränderten gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen. „Dies kann nur gelingen, wenn alle Berufsgruppen in den Prozess und die Diskussion um Qualität und Effizienz einbezogen werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist die kontinuierliche Betrachtung wiederkehrender Abläufe in der perioperativen Medizin“, so Prof. Schwarzbach weiter. 

Mehr Informationen zum Programm und Anmeldung: www.KlinikumFrankfurt.de
E-Mail: kongress@KlinikumFrankfurt.de  
Fax: 069 3106-2499

Veranstaltungsorte: 
Klinikum Frankfurt Höchst, Gotenstraße 6-8, 65929 Frankfurt am Main
Jahrhunderthalle Frankfurt, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main

Kooperationspartner der Jahrestagung der DGKPM:

  • Medizinische Hochschule Hannover, Strategisches Risikomanagement und Patientensicherheit 
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Qualität und Sicherheit (CAQSV) e.V.
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Perioperative Medizin (CAPM) e.V.
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Akutschmerz (CAAS) e.V.
  • Universitätsmedizin Mannheim
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V.

Über die Deutsche Gesellschaft für Klinisches Prozessmanagement (DGKPM) e.V.
Die DGKPM befasst sich vom wissenschaftlichen Standpunkt aus intersektoral mit der Gestaltung und Optimierung von Prozessen in allen Versorgungsbereichen. Dabei stehen die Erhöhung der Patientensicherheit und die Verbesserung der Behandlungsqualität, insbesondere auch in Zeiten hoher ökonomischer Anforderungen und verdichteter Arbeitsabläufe, im Vordergrund. Das seit der Gründung der DGKPM verfolgte Ziel eines patientenzentrierten Prozessmanagements wird mit dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes (PRG) weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Bestehen des Patientenrechtegesetzes werden die klinischen Leistungserbringer (insbesondere große ambulante Zentren und Krankenhäuser) ein professionelles Risikomanagement für die Patientenversorgung einführen müssen, um z.B. mit einrichtungsinternen und einrichtungsübergreifenden Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen schon frühzeitig mögliche und vermeidbare Schaden- und Zwischenfallquellen aufzeigen zu können. Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für perioperative Medizin, die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Qualität und Sicherheit in der Chirurgie sowie das Institut für Medizin-Ökonomie & Medizin, Versorgungsforschung (IMÖV), RFH Köln. Mehr Informationen im Internet unter www.dgkpm.de  

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten    kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet.


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