04.09.2018, Frankfurt am Main

Wenn jede Sekunde zählt: Patienten-Forum Schlaganfallversorgung im Kopf-Neuro-Zentrum am 18.09.

Platzt durch einen Schlaganfall ein Blutgefäß oder entsteht ein Blutgerinnsel, muss es schnell gehen. Denn je später die Behandlung beginnt, desto größer sind die zerstörten Hirnareale und umso geringer sind die Heilungschancen. Unter dem Titel „Wenn jede Sekunde zählt: Schlaganfallversorgung im Kopf-Neuro-Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst“ laden die Klinik für Klinik für Neurologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Thorsten Steiner) die Klinik für Neurochirurgie (Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Martin Barth), die Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Bendszus), und die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Carsten Dalchow), Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 18. September 2018, zum nächsten Patienten-Forum aus der Veranstaltungsreihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

Schlaganfälle haben vielfältige Ursachen. Doch bei allen gilt: Patienten mit Schlaganfall-symptomen sollten sofort den Notruf 112 benachrichtigen, von wo aus der Transport auf die nächstgelegene Stroke Unit (Schlaganfall-Einheit) organisiert wird. Aktuelle Studien belegen, dass die Katheterbehandlung (Thrombektomie) einer alleinigen medikamentösen Therapie deutlich überlegen ist. Beginnt die Therapie innerhalb der ersten viereinhalb Stunden stehen die Chancen gut, selbst bei einem schweren Schlaganfall ein normales Leben ohne einschränkende Behinderung weiterführen zu können.

Was bei Verdacht auf einen Schlaganfall sonst noch zu beachten ist und warum hier sprichwörtlich jede Sekunde zählt, darüber informieren die Vorträge:

  • Schlaganfall: Wie erkennen, wie diagnostizieren, wie vorbeugen
    Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Klinik für Neurologie
     
  • Akuter Schlaganfall: Kleiner Katheter, große Wirkung
    Prof. Dr. med. Martin Bendszus, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie
     
  • Hemikraniektomie: Neue Evidenz für eine alte Therapie?
    Priv. Doz. Dr. med. Martin Barth, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie
     
  • Der Schlaganfall aus HNO-ärztlicher Sicht: Diagnose und interdisziplinäre Therapie“
    Priv. Doz. Dr. med. Carsten Dalchow, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Über das Kopf-Neuro-Zentrum
In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit der Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Anästhesie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und weiterer Fachabteilungen, bietet das Kopf-Neuro-Zentrum allen Patienten eine umfassende Versorgung bei Schlaganfällen, neurologischen Erkrankungen sowie Erkrankungen des Nervensystems. Medizinische Schwerpunkte des Kopf-Neuro-Zentrums sind zerebrovaskuläre Erkrankungen (z.B. Hirnblutungen), die neurologisch-neurochirurgische Intensivmedizin, die neurologische Frührehabilitation, die neurologisch-geriatrische Frührehabilitation bei einem Schlaganfall im Alter sowie die Tumorchirurgie im Kopf- und Halsbereich. Für die bestmögliche Therapie kommen dabei modernste und innovative Behandlungsverfahren zum Einsatz, die an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet sind. Das Klinikum Frankfurt Höchst und die Main-Taunus-Kliniken führen die Schlaganfallversorgung in einem gemeinsamen, flächendeckenden Konzept durch.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten    kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet.


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