06.11.2018, Frankfurt am Main

Von Sodbrennen bis zu den Gallensteinen: Patienten-Forum am 20. November

Jeder hat sie schon mal gehabt: Bauchschmerzen sind meist harmlos und vergehen wieder. Manchmal helfen schon eine Wärmflasche und etwas Ruhe. Stecken jedoch ernste Ursachen hinter Bauchschmerzen und -krämpfen, können sie mitunter auch richtig Probleme bereiten. Unter dem Titel „Von Sodbrennen bis zu den Gallensteinen“ lädt die Klinik für Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Hendrik Manner, Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 20. November 2018, zum nächsten Patienten-Forum aus der Veranstaltungsreihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

Fast ein Viertel der Bevölkerung hat schon mal mit Bauchschmerzen oder Sodbrennen zu tun gehabt. Bauchschmerzen können Anzeichen unterschiedlichster Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Harnwege oder anderer Organe sein, aber auch psychosoziale Probleme wiederspiegeln. Sodbrennen („saures Aufstoßen“) tritt häufig in Verbindung mit der sogenannten Refluxkrankheit auf, die meist auf eine Entzündung der Speiseröhre hindeutet. Gallensteine bleiben hingegen oft lange unbemerkt, da sie zunächst keinerlei Beschwerden verursachen. Lagern sich die Gallensteine jedoch in der Gallenblase oder im Gallengang ab, können diese zu schmerzhaften Beschwerden und Koliken führen.

Was hinter Bauchschmerzen alles stecken kann und was man bei Sodbrennen, Reflux und Gallensteinen tun kann, darüber informieren die Experten:

  • Reflux und Sodbrennen – was man tun kann und wann man aufpassen muss
    Prof. Dr. med. Hendrik Manner, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Diabetologie und Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)
     
  • Bauchschmerzen – was alles dahinter stecken kann
    Dr. med. Constantin Cornelius, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Diabetologie und Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)
     
  • Gallensteine – wann man dran denken sollte und was man tun kann
    Dr. med. Rami Masri-Zada, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Diabetologie und Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)

Über die Klinik für Innere Medizin 2
Die Klinik für Innere Medizin 2 ist ein ausgewiesenes Zentrum für Gastroenterologie, Hepatologie und interventionelle Endoskopie. Überregionalen Ruf genießt die Klinik in der Diagnostik und Therapie früher bösartiger Veränderungen von Speiseröhre, Magen und Dickdarm (s.g. Frühkarzinome). Eine besondere Expertise und Forschungsschwerpunkte liegen dabei in modernen endoskopischen Therapieverfahren, wie der endoskopischen Mukosaresektion (EMR), der endoskopischen Submukosadissektion (ESD), der Hybrid-APC, der Radiofrequenz-ablation (RFA) und der Kryoablation. In der Therapie von Motilitätsstörungen, wie der Achalasie oder der Magenentleerungsstörungen liegt ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. In enger Kooperation mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie bildet die Klinik für Innere Medizin 2 das Leber-, Pankreas- und Darmzentrum (DGAV, DKG), wobei alle modernen multimodalen Therapiekonzepte am Klinikum Frankfurt Höchst vorgehalten werden.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2019 errichtet.


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