07.05.2019, Frankfurt am Main

Der Bauch im Mittelpunkt: Patienten-Forum am 21. Mai

Jeder hat schon mal mit Bauchschmerzen, Blähungen oder Darmbeschwerden zu tun gehabt. Sie können Anzeichen unterschiedlichster Erkrankungen oder funktioneller Störungen des Magen-Darm-Traktes und anderer Organe sein, teilweise sind sie auch einfach nur der Hektik des Alltags geschuldet. Bringen Kräutertee, Ruhe und eine Wärmflasche keine Linderung, sollte mit einer umfassenden Diagnostik und Therapie nach den Ursachen der Beschwerden gesucht werden. Unter dem Titel „Magen und Darm – der Bauch im Mittelpunkt“ lädt die Klinik für Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Hendrik Manner, Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 21. Mai 2019, zum nächsten Patienten-Forum aus der Veranstaltungsreihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

Fast ein Viertel der Bevölkerung hat schon mal mit Bauchschmerzen und -krämpfen zu tun gehabt. Magenprobleme können beispielsweise durch Medikamente, übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum, Stress oder auch durch Bakterien und Viren verursacht werden. Aber auch Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln wie Weizen, Nüssen oder Milch können zu Bauchbeschwerden führen – meist sind sie harmlos und vergehen nach kurzer Zeit wieder. Ganz anders sieht dies bei Darmkrebs aus. Häufig sendet der Körper über Jahre Warnzeichen aus, die von den Betroffenen jedoch häufig ignoriert oder tabuisiert werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen könnten hier helfen, schlimmeres zu verhindern.

Was gut für den Magen ist, wann man ihn untersuchen lassen sollte bzw. was bei Stoffwechselkrankheiten zu beachten ist und wie man Darmkrebs vorbeugen kann, darüber informieren die Experten:

  • Der Magen – was ist gut für meinen Magen, wann sollte ich ihn untersuchen lassen?
    Dr. med. Rami Masri-Zada, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Diabetologie und Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)
     
  • Der Dickdarm – Darmkrebs ist häufig, aber man kann vorsorgen!
    Prof. Dr. med. Hendrik Manner, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Diabetologie und Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)
     
  • Bauchbeschwerden bei Stoffwechselkrankheiten – wann muss man daran denken
    Stefan Teetz, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik II, Main-Taunus-Kliniken Bad Soden

Über das Klinikum
Die Klinik für Innere Medizin 2 ist ausgewiesenes Zentrum für Gastroenterologie, Hepatologie und interventionelle Endoskopie. Überregionalen Ruf genießt die Klinik in der Diagnostik und Therapie früher bösartiger Veränderungen von Speiseröhre, Magen und Dickdarm (sog. Frühkarzinome). Eine besondere Expertise und Forschungsschwerpunkte liegen dabei in modernen endoskopischen Therapieverfahren, wie der endoskopischen Mukosaresektion (EMR), der endoskopischen Submukosadissektion (ESD), der Hybrid-APC, der Radiofrequenz-ablation (RFA) und der Zenker-Divertikulotomie. In der Therapie von Motilitätsstörungen, wie der Achalasie oder der Magenentleerungsstörungen sowie der interventionellen Endosonographie liegen weitere Schwerpunkte. In enger Kooperation mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie bildet die Klinik für Innere Medizin 2 das Leber-, Pankreas- und Darmzentrum (DGAV, DKG), wobei alle modernen multimodalen Therapiekonzepte am Klinikum Frankfurt Höchst vorgehalten werden.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.


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