22.05.2019, Frankfurt am Main

Förderkreis spendiert weitere Kinderbetten für Wochenstationen

Der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. engagiert sich für den Höchster Nachwuchs. Durch Spendenaktionen des Lindner Congress Hotels sowie der Frankfurter Volksbank konnten weitere neue Kinderbetten inklusive Zubehör für die Wochenstationen im Gesamtwert von über 2.300 EURO angeschafft werden.

Die Bettchen aus Naturholz können  sowohl einzeln oder als einseitig geöffnetes Beistellbett auf einer Ebene mit Mamas Bett eingesetzt werden. Eines der Kinder, das darin schlafen durfte, heißt Noah und wurde am 18. Mai 2019, um 2.50 Uhr im Klinikum Frankfurt Höchst geboren. 

Zur Geburt gratulierten Margrit Weißbach, Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Sackbrook, Direktorin des Lindner Congress Hotels Frankfurt am Main, Tim Herrmann, Regionalmarktdirektor für den Regionalmarkt Höchst der Frankfurter Volksbank eG, Elke Simmons, Stationsleitung der Wochenstation, und Sonja Pilz, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, den stolzen Eltern Katrin und Peter Wirbelauer aus Frankfurt-Höchst.

Das Klinikum ist als Geburtsklinik unverändert beliebt. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr hier 2.457  Kinder zur Welt. Viele davon in zweiter und dritter Generation. Als einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet hat das Klinikum Frankfurt Höchst ein Elternzentrum etabliert. Das Zentrum ermöglicht werdenden und frischgebackenen Eltern medizinische Spitzenversorgung sowie Komfort und eine professionelle Beratung unter einem Dach. Damit reagiert das Klinikum noch mehr auf die besonderen Bedürfnisse von Schwangeren und frisch gebackenen Eltern.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Prof. Dr. med. Volker Möbus bietet das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer/innen zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter bei Bedarf bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen unterstützt. Um eine Trennung von Mutter und Kind weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert, in der insbesondere Neugeborene mit Anpassungsstörungen nach der Geburt überwacht werden können.

Das Elternzentrum ermöglicht werdenden und frischgebackenen Eltern medizinische Spitzenversorgung sowie Komfort und eine professionelle Beratung unter einem Dach.

Neben Still-, Akupunktur- und Hebammensprechstunden gibt es auch eine Nachsorgesprechstunde. Mütter die im Klinikum entbunden haben, bekommen in dieser Sprechstunde bei Bedarf die Möglichkeit einer Nachbetreuung. Ob Pränataldiagnostik, Kreißsaal oder die Schwangerenambulanz – für alle Bereiche gibt es einen eigenen Ansprechpartner. Koordiniert werden sie von Antje Wiesner. Außerdem haben junge Mütter immer freitags die Möglichkeit, die psychosoziale Beratung zu besuchen oder sich an die Babylotsinnen zu wenden. So soll nicht nur die einwandfreie medizinische Versorgung gewährleistet sein, sondern auch die menschliche Versorgung perfekt gemacht werden.

Als Perinatalzentrum Level I bietet das Klinikum Frankfurt Höchst die Sicherheit der höchsten Versorgungsstufe für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungswanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossenwand oder Pezzi-Bälle helfen, die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativmedizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit ohne Verzögerung möglich.

Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
Anfang 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Finanziert werden u.a. Ausstattungen, die die Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Mehr Informationen unter www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.
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