02.07.2019, Frankfurt am Main

Klinikum unterstützt Schlaganfallprävention: Info-Bus „Herzenssache Schlaganfall“ am 5. Juli in Frankfurt

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Das Klinikum Frankfurt Höchst engagiert sich gemeinsam mit der Uniklinik Frankfurt, dem Nordwest Krankenhaus und dem Sankt Katharinen-Krankenhaus aktiv für die Kampagne „Herzenssache Schlaganfall“. Am Freitag, 5. Juli 2019, zwischen 10.00 Uhr und 11.30 Uhr, steht Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Frankfurt Höchst sowie Chefarzt der gemeinsamen Stroke Unit des Klinikums Frankfurt Höchst und der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, am Info-Bus für Fragen rund um das Thema Schlaganfall zur Verfügung. Interessierte haben nicht nur die Möglichkeit offene Fragen zu klären, sondern auch ihr persönliches Schlaganfallrisiko testen zu lassen und sich über Risikofaktoren wie zum Beispiel Vorhofflimmern oder eine zu spät erkannte Herzrhythmusstörung aufklären zu lassen.

Gemeinsam mit den Chefärzten der beteiligten Frankfurter Krankhäuser und Boehringer Ingelheim hat Prof. Steiner den Info-Bus wieder nach Frankfurt geholt, denn der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Dabei könnten sich 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern lassen. Der Schlaganfall verändert einen Menschen so drastisch wie kaum eine Erkrankung. Symptome können Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen, Sprach- und Sprechstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Schluckstörungen, Sehstörungen, Gefühlsstörungen oder Persönlichkeitsveränderungen sein.

Über die Aktion von Boehringer Ingelheim
Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sowie der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Schlaganfall“ setzt bei der Prävention an: Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle zu reduzieren.

Über die Klinik für Neurologie
In der Klinik für Neurologie des Klinikums Frankfurt Höchst werden pro Jahr rund 2.400 erwachsene Patienten jeden Lebensalters mit den unterschiedlichsten neurologischen Leiden und Problemen stationär behandelt. Ein kompetentes Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten bietet moderne Behandlungskonzepte auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Die Main-Taunus-Kliniken Hofheim und das Klinikum führen seit 1.1.2013 die Schlaganfallversorgung in einem gemeinsamen, flächendeckenden Konzept durch. Dieses Projekt läuft unter der Leitung von Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Stroke Unit am Klinikum Frankfurt Höchst sowie der Stroke Unit am Krankenhaus Hofheim.

Die Klinik verfügt über differenzierte Untersuchungsmethoden, um neurologische Krankheiten gezielt zu diagnostizieren und in ihrer Komplexität zu erfassen. Ebenso bietet sie therapeutische Möglichkeiten nach modernsten wissenschaftlichen Standards. Die Klinik für Neurologie arbeitet mit anderen Fachrichtungen engagiert zusammen und pflegt den Kontakt zu niedergelassenen Ärzten, um den Patienten während des stationären Aufenthaltes und darüber hinaus gute Versorgungsmöglichkeiten zu gewährleisten.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.


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