10.07.2019, Frankfurt am Main

Verein STARK gegen KREBS e.V. unterstützt Förderverein der Onkologie am Klinikum

Dr. med. Bernd Schmude überreichte am Mittwoch, 10. Juli 2019, den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins der Onkologie Claudia Bund, Tumordokumentarin des zertifizierten Onkologischen Zentrums, Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Onkologie, und seiner Leitenden Oberärztin Dr. med. Felicitas Scholten, einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro. Während des Patienten-Cafés „Mit Optimismus Leben verändern“ im Mai hatte das Gründungsmitglied des Vereins STARK gegen KREBS e.V. und ehemalige Arbeitsmediziner des Klinikums Frankfurt Höchst 163 Euro gesammelt. Diese wurden vom Verein anschließend aufgestockt. „Wir bedanken uns herzlich für diese tolle Unterstützung, insbesondere im Namen des Teams vom Patienten-Café, dem diese Spende zugutekommt“, so Prof. Derigs.

Als Betroffener berichtete der Frankfurter Mediziner Dr. Schmude in seinem Vortrag „Mit Optimismus Leben verändern“ über persönliche Erfahrungen seiner Krebsbekämpfung, den neuesten Stand der Forschung in der Schulmedizin und erörterte die Zusammenhänge von Psyche, Selbstheilungskräften sowie deren Einfluss auf das Immunsystem. Sehr authentisch und lebensnah erzählte Dr. Schmude den über 60 Zuhörern seine Lebensgeschichte, gab hilfreiche Tipps, wie jeder mit einer positiven Lebenseinstellung neuen Mut und Kraft finden kann. „Familie, Freunde und Angehörige geben einem in einer solchen Situation neben positiven Gedanken vor allem auch immer wieder neuen Mut, das ist sehr wichtig“, betont Dr. Schmude. Mit seinem 2013 in Frankfurt gegründeten Verein STARK gegen KREBS e.V. möchte er Betroffenen und deren Angehörigen Lebensmut geben, zuhören und unterstützen. Dazu informiert der Verein kostenlos bundesweit mit Vorträgen, Theater- und Filmvorführungen. Über die kostenfreie Beratungshotline hilft er Betroffenen und Angehörigen. Weitere Informationen unter www.STARKgegenKREBS.de    

Das Klinikum Frankfurt Höchst bietet mit den regelmäßigen Patienten-Cafés bereits seit April 2011 Nachmittage an mit verschiedenen Vorträgen für Menschen mit einer Krebserkrankung, deren Angehörige und Interessierte, um ihnen einen Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen zu ermöglichen. Organisiert wird das Patienten-Café von den Teams der Klinik für Innere Medizin 3 (Onkologie) und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Zum Vormerken: Das nächste Patienten-Café findet am 21. August 2019 zum Thema „Nordic Walking“ statt.

Über den Förderverein der Onkologie
Die Klinik für Innere Medizin 3 (Onkologie, Hämatologie, Palliativmedizin, Pneumologie), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, betreut überwiegend Patienten mit fortgeschrittenen Tumorleiden. Obwohl in der Behandlung dieser Erkrankungen in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden konnten, bleiben jedoch allzu oft die therapeutischen Möglichkeiten eingeschränkt. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen bleiben etliche Problemfelder ohne privates Engagement ungelöst. Der gemeinnützige Förderverein wurde von Ärzten, Schwestern und engagierten Bürgern gegründet, um einen Beitrag zur Verbesserung der ideellen und materiellen Ressourcen für die Klinikarbeit zu leisten. Dies kann durch Förderung der Ausstattung sowie von Fortbildungen und wissenschaftlichen Untersuchungen geschehen, um die Versorgung der Krebspatienten am Klinikum Frankfurt Höchst stetig zu verbessern.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.


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