08.01.2020, Frankfurt am Main

Leberzentrum des Klinikums erfolgreich rezertifiziert

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst lässt sich seit 2008 regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen zertifizieren und bietet seinen Patienten eine hohe Qualität in verschiedensten Bereichen der Chirurgie. Als Beleg für die hohe fachliche Expertise und Behandlungsqualität wurde das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, kürzlich durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V. erfolgreich rezertifiziert.

Das Leberzentrum bietet seinen Patienten sämtliche Verfahren der Leber- und Gallenwegschirurgie, der interventionellen Radiologie sowie der hepatologischen Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen und ihrer Komplikationen an. Dabei zählt das Klinikum Frankfurt Höchst zu einer der ersten Kliniken überhaupt, die das Verfahren der minimal-invasiven laparoskopischen Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie) durchgeführt haben und seither eine exzellente Ergebnisqualität aufweisen. Voraussetzung ist, dass die minimal-invasive Chirurgie als integraler Bestandteil der Therapieoptionen am Leberzentrum etabliert ist.

Die Leber ist das größte und stoffwechselaktivste Organ des Menschen. Da die Leber in der Regel jedoch keine Schmerzen bereitet, werden krankheitsbedingte Störungen oftmals erst spät und bei fehlenden Symptomen gar nicht bemerkt. Ist beispielsweise die Entgiftungsfunktion der Leber gestört, kann dies weitreichende Folgen für den Organismus haben. Spezialisierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Lebererkrankungen sind deshalb unabdingbar, um Patienten die besten Therapiechancen zu ermöglichen. Gerade die komplexen operativen Eingriffe stellen eine besondere Herausforderung an den Operateur dar. Hier profitieren die Patienten von der Expertise zertifizierter Leberzentren, wie dem am Klinikum Frankfurt Höchst.

„Alle Erkrankungen der Leber erfordern eine exakte Diagnostik und optimale Therapie. Der therapeutische Erfolg einer individualisierten und differenzierten Behandlungsstrategie ist dabei von einer fachübergreifenden und qualitätsgesicherten ärztlichen Zusammenarbeit abhängig, die die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung berücksichtigt und dennoch den Patienten in den Mittelpunkt stellt“, betont Prof. Schwarzbach. Im Leberzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst agieren in enger interdisziplinärer Abstimmung Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Onkologen und Pathologen gemeinsam, um einen bestmöglichen Erfolg in der Prävention, Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Lebererkrankungen zu erzielen. Das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber ist eng in das zertifizierte Onkologische Zentrum eingebunden und verfügt damit über eine optimale Anbindung an das Expertenwissen der am Onkologischen Zentrum beteiligten Fachärzte und Fachdisziplinen.

Über das Onkologische Zentrum
Im durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) e.V. zertifizierten Onkologischen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst arbeiten Experten verschiedener Kliniken, Institute und auch externe Partner Hand in Hand, um für die Patienten ein ganzheitliches Versorgungsnetzwerk anzubieten. Herzstück des Onkologischen Zentrums stellen die interdisziplinären Tumorkonferenzen dar. Auf Grundlage aktueller Studienergebnisse, Leitlinien und modernster Therapieverfahren beraten Experten unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen über die beste Therapie für jeden einzelnen Patienten. Exzellentes ärztliches Können wird dabei durch onkologische Pflegeexpertise, psychoonkologische Betreuung, sozialrechtliche Beratung, Ernährungsberatung, Seelsorge und angebundene Selbsthilfegruppen in besonderem Maße komplettiert. Angeboten werden darüber hinaus

Kunsttherapien, Kosmetik- und Sportkurse, die die teilnehmenden Patienten in der Bewältigung ihrer Erkrankung unterstützen. Ist eine Heilung der Krebserkrankung nicht mehr möglich, erfolgt die palliative Versorgung auf der Palliativstation des Klinikums sowie in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten Palliativdiensten und den Hospizen der Region.

Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums werden Patienten mit Darm-, Brust-, Pankreaskrebs und gynäkologischen Tumoren bereits seit langem in zertifizieren Organkrebszentren behandelt. Darüber hinaus besteht eine hohe Expertise in der Behandlung anderer Tumorentitäten wie z.B. Sarkomen, Prostatakarzinomen, Tumoren des Kopf-Hals-Bereichs, neuro-onkologischer und hämatoonkologischer Erkrankungen.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt. Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region. Ein moderner Neubau wird bis 2020 errichtet.

 

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