Gynäkologisches Krebszentrum

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Brustrekonstruktion nach Brustentfernung

Sollte die Entfernung der erkrankten Brust (Ablatio) notwendig sein, so kann der Wiederaufbau der Brust noch im Rahmen derselben Operation erfolgen (Sofortrekonstruktion). Eine Brustrekonstruktion ist aber auch noch lange Zeit nach einer Brustentfernung möglich.

Der Brustwiederaufbau kann erfolgen durch Einsetzen eines Implantats oder durch Verwendung körpereigenen Gewebes. Eine Möglichkeit des Brustaufbaus mit körpereigenem Gewebe ist die sogenannte DIEP-Lappen-Methode: Ein Haut-Fettgewebe-Lappen wird mit Blutgefäßen aus dem Unterbauch entnommen, zur Brust geformt und mikrochirurgisch an die Brustwand "angeschlossen". Ein großer Vorteil dieser Methode im Vergleich zu anderen Verfahren, z.B. zum sog. TRAM-Lappen ist, dass die Bauchmuskeln intakt bleiben und keine Schwäche der Bauchmuskeln als Folge des Eingriffs resultiert.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, Dr. Mirko Przybilski, Facharzt für plastisch-rekonstruktive Chirurge, beraten wie Sie gerne ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten des Brustwiederaufbaus.

IORT

Seit September 2012 bieten wir in Kooperation mit der Radioonkologie des Krankenhauses Nordwest in Frankfurt (Chefarzt PD Dr. Michael van Kampen) die intraoperative Bestrahlung der Brust (IORT) an: Nach der Entfernung des (bösartigen) Tumors aus der Brust, wird  - noch während der Operation - das Gewebe, das den Tumor umgeben hat (das „Tumorbett‘), zielgenau bestrahlt. Benachbarte Organe, wie z.B Herz und Lunge, werden dadurch geschont.

Die IORT als frühest mögliche Teilbrustbestrahlung kann die perkutane Ganzbrustbestrahlung nach der Operation nicht ersetzen, jedoch verkürzt sich die Ganzbrustbestrahlung nach erfolgter IORT um ca. zwei Wochen (durchschnittlich nur noch vier anstelle von sechs Wochen).

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