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Drei neue Reanimationspuppen "Little Annes" angeschafft

Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 70.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand. Nach Rauchen und Alkohol die dritthäufigste Todesursache im Bundesgebiet. Hört das Herz auf zu pumpen, erhält das Gehirn keinen Sauerstoff mehr und beginnt bereits nach fünf Minuten abzusterben. Ein lebensbedrohlicher Zustand für den Betroffenen, der schwerwiegende Folgen haben kann. Erwachsene haben meist noch genug Sauerstoff im Blut, um mit einer Herzdruckmassage die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken. Dazu muss der Sauerstoff quasi per Hand durch den Ersthelfer ins Gehirn gepumpt werden. Viele Laien haben jedoch Angst bei der Herzdruckmassage etwas falsch zu machen. Mit verschiedenen Aktionen wie u.a. dem bundesweiten „World Restart a Heart Day“, an dem sich auch das Klinikum Frankfurt Höchst beteiligt, soll das Bewusstsein der Bevölkerung für Herz-Kreislaufstillstände und damit auch die Laienreanimationsquote erhöht werden.

Für die regelmäßigen Reanimationstrainings im Klinikum für die Mitarbeiter sowie die Auszubildenden selbst, aber auch für öffentliche Veranstaltungen für Schüler und die Bevölkerung werden am Klinikum zusätzliche Reanimationspuppen benötigt, an denen sowohl Experten, aber auch Laienhelfer nach Anleitung üben können. Es handelt sich um hierbei eine standardisierte Puppe, die zum Erlernen und Trainieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung im Rahmen der Ersten Hilfe eingesetzt wird. Drei davon hat der Förderkreis angeschafft. Möglich wurde dies mit einer Spende der Höchster Wohlfahrtsstiftung (Vorsitzender Oberbürgermeister Peter Feldmann) in Höhe von 900 EURO.

Pflegekräfte des Klinikums Frankfurt Höchst bei einer Reanimationsschulung mit den neuen vom Förderkreis angeschafften Reanimationspuppen "Little Annes"
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